• Grogon@lemmy.world
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    10 months ago

    Soll jeder machen wie er will, aber meins wärs absolut nicht.

    Ich flieg meistens die Hauptstädte an, such mir Viertel die Bekannt für Backpacker sind (z. B. Bangkok -> Khao San Road), schließ mich randoms an und schau halt wo es hin geht.

    Ist natürlich nicht immer optimal. Ich hatte letztes Jahr z. B. meine Tauchflossen mit dabei weil ich auf Koh Tao tauchen wollte, aber irgendwie war ich dann 8 Stunden nach meiner Ankunft am selben Abend in einem Nachtbus Richtung Chiang Mai. War dann 2 Wochen im Norden und habe die Flossen umsonst mitgenommen.

    Muss ehrlich gesagt sagen, mir ists auch komplett egal was ich in meinem Urlaub erlebe. Meine Pläne sind sowieso nach Ankunft komplett nutzlos weil ich bei irgendwelchen Gruppen dabei bin und geh halt mit.

    Sri Lanka war auch interessant. Meine Übernachtung in Kandy war nach der Ankunft auch gleich verschwendetes Geld (konnte nicht stornieren), weil ich dann bei irgendwelchen Randoms direkt nach Arugam Bay gefahren bin.

    Und essen tut man da, wo die Locals essen. Gilt weltweit - auch in Deutschland. Banh Mi isst man auf einem kleinen roten Plastik Stuhl und gelben Tisch in irgendeiner verwinkelten Gasse wo Wäsche aufgehangen wird und die Flip Flops in einer Wasserpfütze stehen. Und den besten Roti Canai gibts in irgendeiner Hütte ohne A/C, Ventilator, alte Holzstühle, Bob Marley Flagge und wo am Tresen “Tip 4 Drugs” und alle 5 Minuten der Strom ausfällt.

    Da braucht man kein ChatGpt.

    Manche sollten ihr Handy wirklich nur für Notfälle nutzen und sich treiben lassen.

    • WalterLego@lemmy.zip
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      10 months ago

      Genau das ist das Fazit des Artikels:

      Wer das Perfekte sucht, das KI liefern kann, verpasst womöglich das Besondere, Persönliche, das Unerwartete; das, was man vom Urlaub sonst immer erzählt hat. Hochtrabend gesagt: Serendipität, also das Entdecken von etwas, das man nicht gesucht hat, wird auf einer durchchoreographierten KI-Chatbot-Reise schwerer zu erleben sein.