Kurz gesagt: KI ist fundamental unvereinbar mit emanzipierten, egalitären und freiheitlichen Gesellschaften. Nicht weil KI von den falschen Dynamiken geprägt wird, sondern weil die Technologie genau dafür gebaut ist. […] KI ist keine Zukunftstechnologie und keine Innovation, derer sich linke Bewegungen bemächtigen sollten. Sie ist inhärent konservativ und homogenisierend und damit nicht etwa ein Maßstab für fortschrittliche Gesellschaften, sondern eine Zementierung des Status quo. […]
Diese Systeme übertragen Muster aus der Vergangenheit auf die Zukunft und beeinflussen individuelles und gesellschaftliches Handeln und Denken. Die Reproduktion von Mustern ist zwangsläufig konservativ, weil die Daten nur Vergangenes abbilden können.
Tja es weiß halt leider eh niemand so richtig, was eigentlich mit “KI” gemeint ist. Der Einsatz von “KI”, den du in der Medizin beschreibst, gab es schon Dekaden vor ChatGPT. Der Artikel spricht im Kern wichtige Punkte an, aber wie solche Texte gerne die Homogenisierung des Denkens kritisieren und dabei nichtmal einen präzisen Begriffsgebrauch angewendet kriegen, um LLMs und anderes Machine Learning zu differenzieren, geht mir einfach nur noch auf die Nerven.
Er umreißt sein Verständnis von KI zumindest Mal kurz:
Das umfasst theoretisch jede Art von systemgestützter statistischer Vorhersage basierend auf vorhandener (und damit vergangener) Daten.