• gajustempus@feddit.org
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    6 days ago

    was du beschreibst, ist keine toxische Männlichkeit, das sind Arschlöcher. Arschlöcher picken sich den-, die- oder dasjenige heraus, der ihnen gerade einen Lacher oder einen blöden Spruch entlockt. Ob das nun wer ist, der sich etwas seltsam kleidet, eine seltsame Frisur hat, eine andere Wertevorstellung oder sonstwas, ist dann nur gerade EINE der Variablen. Nimmt man die weg, werden die Leute nicht besser, sie wechseln schlicht auf das nächste Ziel und ziehen dort dann die gleiche Nummer noch einmal ab.

    So etwas als “toxische Männlichkeit” zu bezeichnen, greift zu kurz und ist in eine andere Richtung dann ebenfalls diskriminierend. Es löst keine Probleme, sondern vertieft im Gegenteil nur den Graben zwischen den Menschen. Denn so ist man automatisch entweder “einer von uns”, oder “einer von DENEN”.

    • TanteRegenbogen@feddit.org
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      ·
      6 days ago

      Da hast du keine Ahnung was toxische Männlichkeit bedeutet. Es bedeutet nicht, dass Männlichkeit an sich toxisch ist, sondern dass ein starres festhalten an einer bestimmten männliches Rollenbild toxisch ist und es hat reale Folgen. Da werden Männer die traditionelle männliche Rollenbilder nicht entsprechen gemobbt und ausgegrenzt. Und besonders Frauen und Transmenschen leiden unter den Folgen toxischer Männlichkeit, weil dieses männliche Rollenbild auch eine gewisse Dominanz vorschreibt.

      Informier dich mal besser, statt irgendwas darüber zu mutmaßen.