Die Woken wollen Spielplätze verbieten!!1!!1 /s
oder so, dass ist zumindest die Interpretation der Blöd.
Jedenfalls wird die ganze Sache jetzt schon von den Rechten und Populisten genutzt um Stimmung zu machen. Damit kann man dann auch schön von dem Verbot der Regenbogenflagge auf dem Reichstagsgebäude, dem Generverbot und so weiter ablenken, damit auch keine Zweifel aufkommen, wer hier eigentlich alles verbieten will (Tipp: es sind nicht die Grünen)
Die sollen das Geld, das diese Umbenennung und Schilderaustauscherei kostet, lieber nehmen und die Spielplätze verbessern: Schaukeln für Kinder im Rollstuhl wäre da eine kleine idee…
Genau darum geht es bei dieser Initiative. Und die Schilder sollen die Veränderung sichtbar machen.
Aber wäre da nicht ein Schild ähnlich wie ♿️✅ besser? Oder „Rollstuhlgerecht“?
Das Schild ist scheißegal, das ist nur ein sichtbares Ergebnis. Eigentlich geht es darum, dass die Stadt in der Bürgerbeteiligung herausgearbeitet hat, welche Bedürfnisse Kinder und Jugendliche an Spielplätze haben. Und es kam heraus, dass das eben nicht nur Spielflächen sind, sondern dass dort auch noch andere Dinge passieren. Das ist das eigentlich spannende. Die Diskussion über das Schild ignoriert das und ist strunzdumm.
Ich finde das auch komplett unnötig. Es gibt echt wichtigeres.
Es gibt echt wichtigeres ist ein sehr konservatives Totschlag-Argument. Das passt immer und blockiert alles. Fortschritt funktioniert aber so. Mit Kompromissen und langweiligen, kleinen Schrittchen.
Ja, das ist ein Totschlagargument. Ich möchte aber erwidern, dass die Umbenennung vom etablierten Begriff ‘Spielplatz’ zu einem sperrigen Begriff ‘Spiel- und Aktionsfläche’, der vermutlich nie Einzug in die Alltagssprache erhalten wird, kein Fortschritt ist. Mir erschließt sich nicht, warum der Begriff Spielplatz jetzt ungeeignet sein sollte. Ein Hinweis wie ‘Barrierefreier Spielplatz’ oder ‘Inklusionsspielplatz’ wäre da noch besser gewesen, weil so schon etablierte Begriffe genutzt würden, um näher zu beschreiben, dass dieser Spielplatz eine erweiterte Funktion hat.
Antwort falscher Platz
Das ist kein Totschlagargument, sondern Fakt. Köln hat ein Problem Freiräume für Jugendliche bereitzustellen. Ging mit Corona los. Diese „Spielplatz“-Diskussion ist in diesem Kontext zu lesen.
https://www.zeit.de/news/2025-04/29/stadt-koeln-setzt-verweilverbot-an-party-treffpunkt-aus
Ich halte mich da lieber an Fakten und nicht Wortspielereien. Ein olles Schild bewirkt so ziemlich gar nichts. Die sollen mal lieber Spielplätze sanieren und Kippenfrei und Spritzenfrei halten. Da wären die 32.000€ gut investiert.
So ruderte die CDU-Politikerin bereits zurück
Lese ich den Text falsch oder wird der parteilosen Oberbürgermeisterin Frau Reker eine falsche Parteizugehörigkeit zugesprochen? Da würde ich ja schon nicht mehr viel erwarten beim Versuch sich zur Lokalpolitik zu äußern.
Stimmt zwar, aber zwischen Frau Reker und die CDU passt auch keine Armlänge Abstand.
Gilt dann trotzdem noch die Abstandsregel im Sinne des CanG?
Grauzoneeee
Achja, Köln tut kölsche Dinge. Die einzige Verwaltung, die dysfunktionaler ist als Berlin.