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Die Experten sprechen von einer »zunehmend gewalttätigen rechten Raumnahme«, die seit 2022 zu beobachten sei. Es gebe einen Zuwachs an jungen Neonazis, und diese träten enthemmter sowie aggressiver auf. Insbesondere durch junge Kameradschaften und Kleinstparteien würden neonazistische Strukturen reorganisiert. Diese Gruppen rekrutierten immer mehr junge Menschen, gründeten neue Stützpunkte und zeigten verstärkt öffentlich Präsenz.

Die meisten der Gewalttaten seien rassistisch motiviert gewesen, heißt es. Es gebe aber auch eine deutliche Zunahme bei politisch motivierten Taten sowie bei queerfeindlichen Angriffen. Dabei gab es mehr Bedrohungen als im Vorjahr, aber Körperverletzungsdelikte bleiben am häufigsten.

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  • brot@feddit.org
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    26
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    4 days ago

    Das ist wirklich ein riesiges Problem: Die Rechten und die Schwurbler können aktuell Leute einschüchtern, bedrohen, vertreiben ohne dass es wirkliche Konsequenzen gibt. Dann bekommt der Schwurbler für zig Drohbriefe eine Bewährungsstrafe, der Schaden ist aber angerichtet. Und auch wenn dann mal einer der Schläger der Nazibande für 3 Monate in den Bau wandert: Jeder Demokrat weiß, dass er aktiv bedroht wird, dass er nicht mehr nachts ÖPNV fahren kann ohne in Gefahr zu geraten, dass er sein Haus sichern muss und das verhindert natürlich Aktivismus. Da überlegt man es sich 2x, ob man sich gegen Rechts positioniert oder man zieht ganz stumpf einfach weg, weil man sich nicht mehr sicher fühlt.

    • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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      10
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      4 days ago

      Da überlegt man es sich 2x, ob man sich gegen Rechts positioniert oder man zieht ganz stumpf einfach weg, weil man sich nicht mehr sicher fühlt.

      Und das alles mit über 30-jähriger Unterstützung und Verharmlosung durch die CDU. Über 30 Jahre lang einfach alles laufen lassen und weg gucken. Pack!

  • raod_guitar@feddit.org
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    8
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    4 days ago

    Perfekte Gelegenheit die AfD mal zu richtig durch Regierungsbeteiligung zu entzaubern, denkt sich die CDU.