• Samsy@lemmy.ml
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    14 days ago

    Innerhalb der radikalen Rechten gibt es eine Vorstellung von Gesellschaft als Gemeinschaft der ethnisch Ähnlichen. Das ist kollektivistisches Denken, weil es Herkunftsmerkmale ins Zentrum stellt. Ein ähnliches Denken gibt es bei der linken Identitätspolitik, für die eine bestimmte Gruppenzugehörigkeit zentral ist.

    Genossen, wzf redet der da?

    • killingspark@feddit.org
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      14 days ago

      Freundlich ausgelegt bezieht er sich dabei darauf, dass identitätspolitische Forderungen sinnvollerweise in Zusammenhang mit den jeweiligen betroffenen Gruppen gemacht werden. Das mit dem ethnisch-völkischen Verständnis der extremen rechten zu vergleichen ist natürlich Humbug.

      Die einen Gruppen gibt es nur, weil sie benachteiligt werden. Würden wir alle gleich behandeln, gäbe es diese Gruppen als abgrenzbaren Teil der Gesellschaft nicht mehr, oder die Abgrenzung wäre zumindest nicht mehr von Bedeutung. Genau das gegenteil ist ja das Ziel bei der rechten Bestrebung die unterschiede zwischen Gruppen zu verhärten und auszubauen immer mit dem Hintergedanken “meine Gruppe muss hier Vorteile erzielen, und ist eh was besseres als die anderen Gruppen”.