• AAA@feddit.org
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    2 months ago

    Im Angesicht dessen wieviele Leute einfachste Regeln nicht beachten (blinken, Abstände, Geschwindigkeitsbegrenzungen), halte ich das für eine sehr schlechte Idee.

    • Dayroom7485@lemmy.world
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      2 months ago

      Gesetze werden beachtet, wenn sie kontrolliert werden.

      Wird eine Fahranfängerin in der Fahrschule für 3500€ zur Mutter Theresa des Straßenverkehrs ausgebildet, und ist danach auf den Straßen zB Berlins unterwegs, wird sie schnell merken, dass

      • rechts überholen, auch auf Busspuren
      • zu geringer Abstand
      • kein Blinken
      • ständiges Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit
      • das Benutzen der Hupe als Strafe, nicht als Warnsignal
      • parken, wo auch immer (abgesenkter Bordstein, was ist das?)

      einfach überhaupt nicht geahndet werden. Die Verkehrspolizei versucht durchzusetzen, dass Autos bei rot halten und es keine Autorennen gibt.

      • AAA@feddit.org
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        2 months ago

        Und trotzdem ist es besser sie erst zur Mutter Theresa des Straßenverkehrs auszubilden, anstatt dass sie schon mit schlechterer Ausbildung anfängt.

        Selbst bei unzureichender Kontrolle bleibt so mehr “richtiges Verhalten” haften, als wenn sie von Anfang an falsche Verhaltensweisen verinnerlicht.

        • Dayroom7485@lemmy.world
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          2 months ago

          Finde ich sinnlos als Mittel, um Straßenverkehrsregeln durchzusetzen. Lieber den Führerschein 1000 € günstiger machen, und dafür mit mehr Kontrollen, zum Beispiel durch mobile Blitzer, das Geld anderswo einnehmen und dann direkt in die Kassen der gnadenlos unterfinanzierten Kommunen.

    • Jako302@feddit.org
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      2 months ago

      Man muss leider bedenken, dass diese Leite es auch durch die Fahrprüfung geschafft haben. Entweder war der Prüfer eine komplette Flachpfeife oder, was ich für wahrscheinlicher halte, die Leute kennen die Regeln, interessieren sich aber nicht dafür.

  • Captain Baka@feddit.org
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    2 months ago

    Außerdem soll ein Teil der praktischen Fahrausbildung auch durch Laien möglich werden. Das Eckpunktepapier spricht von “Personen mit einem besonderen Naheverhältnis zum Bewerber”, zum Beispiel durch die Eltern. Die Laienausbildung nach dem österreichischen Modell wird also ermöglicht.

    Kann das mal ein User aus Österreich einordnen? Läuft das bei euch gut? Würd mich echt interessieren, weil ich gar nicht wusste dass da so etwas möglich ist.

  • PatrickYaa@feddit.org
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    10
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    2 months ago

    Wenn ich mir so angucke wie es mit der Rücksichtnahme und Regeltreue auf Kosten anderer Verkehrsteilnehmenden jetzt schon bei uns aussieht wird mir als Fahrrad- und Motorradfahrer angst und bange…

  • kossa@feddit.org
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    2 months ago

    Finde eigentlich “each one - teach one” gar nicht so verkehrt. Dufte wäre es aber, wenn die Behelfsfahrlehrer vorher noch mal das eigene Auffrischen der Verkehrsregeln niedrigschwellig nachweisen müssen. So sehr, wie sich bspw. niemand an die 1,50 m Abstand von Fahrrädern innerorts hält, wäre das vielleicht sogar gut, wenn dadurch viel mehr Führerscheinbesitzer mal auf den neuesten Stand gebracht würden.

    • luciferofastora@feddit.org
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      2 months ago

      “Warum fahren denn die alle so weit links?” “Das ist ne Rettungsgasse” “Wozu denn das?” “Damit Krankenwagen oder Polizei besser durchkommen” “So ein Blödsinn, hab ich noch nie gemacht”

      Reißverschluss bei gesperrter Spur bis zum Ende ausfahren ist für diese Person offenbar auch befremdlich, und dass dann welche nicht gleich beim ersten Indiz nach links wechseln sondern rechts vorbeiziehen und sich dann vorne reinschmuggeln sei doch absolute Frechheit.

      Ja, ich glaube so manche Eltern würden noch mal von einer Auffrischung profitieren.

      Edit: Indirekte Rede etwas erkennbarer machen. Der zweite Absatz gibt auch die Fahrgewohnheiten und -Erwartungen der selben Person wieder wie die erste Stimme des ersten Absatzes.

  • Undertaker@feddit.org
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    2 months ago

    Oh ja, einfacher machen. Ist ja auch nicht wichtig, das zu können. Hört auf Standards zu senken und fordert ein gleichbleibendes Niveau.

    Was ein unterkomplexer Vorschlag

  • JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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    2 months ago

    Ich bin echt hin und hergerissen: Einerseits ist die Fahrausbildung wichtig, weil Autos halt hart gefährliche Dinge sind und es gut wäre, wenn die Menschen vernünftig damit umgehen. Gleichzeitig ist es natürlich auch kacke, wenn wir uns ein autozentriertes Verkehrssystem bauen und dann junge Menschen aufgrund enormer Kosten davon ausschließen. Und der Unterricht in den Fahrschulen war zumindest bei mir auch eher mau

    • Rise1547@feddit.org
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      2 months ago

      Führerschein und Fahrausbildung sind (im Normalfall, wenn man sich benimmt) einmalige Kosten, die meiner Meinung nach hier absolut im Verhältnis zum Nutzen stehen, um tonnenschweres Gerät halbwegs sicher durch die Gegend kutschieren zu dürfen.

      Mein Fahrschulunterricht war im Übrigen absolut bombenmäßig, aber unsere persönlichen Anekdoten tun hier überhuapt nichts zur Sache.