Herbert Grönemeyer nennt es "das größte Idiotensystem im Kapitalismus". Gemeint ist das Vergütungsmodell von Streaming-Plattformen. Musikschaffende beschweren sich schon lange darüber. Nun wird die Politik aktiv. Von K. Salander.
Es gibt diese schöne Grafik mit der Umsatzentwicklung nach Medium der deutschen Musikindustrie. Die zeigt wunderbar, dass es vor allen Dingen in den 90er Jahren, als alle dann ihre Schallplatten entsorgt haben und CDs gekauft haben, einen richtigen Boom gab, der dann mit Napster so richtig gecrasht ist. Mittlerweile ist Streaming natürlich deutlich verbreiteter. Man hat wieder ähnliche Einnahmen - die natürlich dank Inflation nicht wirklich so hoch sind wie damals.
Das große Problem wird aber schlicht und einfach sein, dass es mittlerweile deutlich mehr Künstler gibt. Früher konnte ja nicht jeder im heimischen Zimmer seine Musik produzieren und dann auf gepresster CD weltweit veröffentlichen, wie das heutzutage mit Musik auf Spotify der Fall ist. Es gibt einfach viel mehr Leute, die am Kuchen knabbern wollen.
Es gibt diese schöne Grafik mit der Umsatzentwicklung nach Medium der deutschen Musikindustrie. Die zeigt wunderbar, dass es vor allen Dingen in den 90er Jahren, als alle dann ihre Schallplatten entsorgt haben und CDs gekauft haben, einen richtigen Boom gab, der dann mit Napster so richtig gecrasht ist. Mittlerweile ist Streaming natürlich deutlich verbreiteter. Man hat wieder ähnliche Einnahmen - die natürlich dank Inflation nicht wirklich so hoch sind wie damals.
Das große Problem wird aber schlicht und einfach sein, dass es mittlerweile deutlich mehr Künstler gibt. Früher konnte ja nicht jeder im heimischen Zimmer seine Musik produzieren und dann auf gepresster CD weltweit veröffentlichen, wie das heutzutage mit Musik auf Spotify der Fall ist. Es gibt einfach viel mehr Leute, die am Kuchen knabbern wollen.