• Ooops@feddit.org
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    9 days ago

    “Hält diese Entwicklung an, könnte die Zahl am Jahresende bei über 10.000 liegen – der mit weitem Abstand höchste Stand seit Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011”

    Damit ist dann auch schon alles gesagt. Solange es keine Wehrpflicht gibt, verweigern weniger Leute die Wehrpflicht. Wie überraschend…

  • ComfortableRaspberry@feddit.org
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    9 days ago

    Interessant zu lesen, dass Leute ihre Verweigerung widerrufen. Wusste gar nicht, dass das geht.

    Was ich mich allerdings frage: wie sinnvoll ist es die Menge der Verweigerungsanträge aktuell (Wehrpflicht angekündigt) und den letzten Jahren zu vergleichen? Gibt es Gründe einen Verweigerungsantrag zu stellen wenn keine Wehrpflicht besteht bzw angedacht ist?

    • RalfWausE_der_zwote@feddit.orgOP
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      9 days ago

      Gibt es Gründe einen Verweigerungsantrag zu stellen wenn keine Wehrpflicht besteht bzw angedacht ist?

      Ich denke da geht es hauptsächlich darum ein Zeichen zu setzen - zumindest bei “Ungedienten”, bei Reservisten macht es natürlich Sinn einen KDV Antrag zu stellen wenn man mittlerweile dem Dienst an der Waffe entsagt hat.

      • ComfortableRaspberry@feddit.org
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        9 days ago

        Ja, so hatte ich mir das gedacht. Damit ist der Vergleich mit den Jahren zwischen dem Ende der Wehrpflicht und bevor die Rückkehr wirklich absehbar war irgendwie unpassend für mich.

  • Lumidaub@feddit.org
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    8 days ago

    … Was. Ich bin endlos verwirrt. Wieso (und wie) verweigert man etwas, was nicht gefordert wird (edit: wurde, bis dieses Jahr)? Und wieso ist der Artikel offenbar überrascht von der Entwicklung, jetzt wo die Forderung wieder im Raum steht? Hatte ich gestern zu viel Wein?

    • Successful_Try543@feddit.org
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      8 days ago

      Wieso (und wie) verweigert man etwas, was nicht gefordert wird?

      Kriegsdienst-Verweigerung bedeutet nicht bloß den Grundwehrdienst zu verweigern (und stattdessen Zivildienst zu leisen), sondern eben auch im wörtlichen Sinn, den Kriegsdienst an/mit der Waffe zur Landesverteidigung zu verweigern, wenn der Russe anrückt.
      Im Hinblick auf die gegenwärtige Lage halten es Einige wohl für nicht mehr so unwahrscheinlich, dass in nicht allzu ferner Zukunft Reservisten und auch Wehrpflichtige zur Verteidigung einberufen werden.

        • Successful_Try543@feddit.org
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          8 days ago

          Die allgemeine Wehrpflicht (für Männer) im Spannungs- oder Verteidigungsfall galt auch seit der Aussetzung der allgemeinen Einberufung zum Grundwehrdienst 2011 weiter.

          Die derzeitigen Zahlen mit solchen vor 2011 zu vergleichen ist wenig zielführend, da damals noch Wehrpflichtige zum Grundwehrdienst einberufen wurden und entsprechend mehr KDV-Anträge gestellt wurden.

  • SomeOneWithA_PC@feddit.org
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    8 days ago

    Body count ist was für Militär aus dem letzten Jahrtausend. Klar ist’s immer noch ein plus, aber längst nicht mehr so wichtig. Jetzt auf die Anzahl zu pochen und blind links mehr Fußsoldaten gehorsam einprägen hilft kaum gegen eine Überschar an automatisierten Tötungssystemen.

    • Aniki@feddit.org
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      8 days ago

      Ich erinnere mich es gab mal so eine Formel dass die Kampfesstärke eines Truppe linear mit der Ausrüstung und Quadratisch mit der Personenanzahl wächst … keine ahnung wie die Formel hieß.

      es fragt sich inwiefern das wahr bleibt.