• FleetingTit@feddit.org
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    7 days ago

    Was mich an der Sache tierisch ankotzt: alle Lehrer sind nicht nur zur Neutralität verpflichtet sondern viel wichtiger auch der Wahrung des Grundgesetzes und der demokratischen und freiheitlichen Werte desselben.

    Die afd wird flächendecken als “gesichert rechtsextrem” eingestuft und vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Da sollte es eigentlich die Pflicht jedes Lehrers sein, vor dieser Partei zu warnen!

  • kossa@feddit.org
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    7 days ago

    Stabiler Typ, unstabile Verwaltung.

    Aber, boah, ist der taz Artikel lang 😮‍💨. Bin ich gar nicht mehr gewohnt so lange Texte zu lesen.

  • geissi@feddit.org
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    8 days ago

    Man darf die AfD mit diesem Mist nicht durchkommen lassen.
    Beamte sind eben nicht zur passiven Neutralität verpflichtet sondern müssen sich sogar aktiv für die freiheitlich demokratische Grundordnung einsetzen.

    Das steht auch im Landesbeamtengesetz von Sachsen-Anhalt:

    § 8b
    (1) In ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis darf nur berufen werden, wer die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten.

    Wenn Behörden ihre Beamten aus Angst vor der AfD abmahnen und im Regen stehen lassen, untergraben sie damit die fdGo nur.

    • Weingeist@feddit.org
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      8 days ago

      Wenn Behörden ihre Beamten aus Angst vor der AfD abmahnen und im Regen stehen lassen

      Und verstoßen damit gegen § 8b.

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    8 days ago

    Er ist ja nicht mal von selbst drauf gekommen, sondern wurde zwei mal in diese Richtung von Fragen der Schüler gebracht. Was hätte er denn machen sollen, lügen und behaupten, er hätte die Nazis gewählt, um das Thema nicht vertiefen zu brauchen?

    Ich hoffe, er ist mit seiner Klage erfolgreich.

  • Majoran@feddit.org
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    8 days ago

    Die Zweckentfremdung der Neutralität ist irgendwie schon ein “interessantes” Thema, wenn ich das mal mit zynischem Theoretikerblick sagen darf. Auf der re:publica gab es ja auch einen Vortrag dazu, wie die Neutralität der Medien und ihre möglichst sachlichen Formulierungen eigentlich immer mehr rechtes Gedankengut legitimieren.

    Es ist schon klar, dass man bei der AfD auf ganz konkrete Punkte zeigen kann, warum eine nicht-neutrale Sprache wichtig ist, aber ich glaube, man spürt irgendwo doch trotzdem, dass da Einfallstor liegt, was von alle Seiten gegen alle Seiten benutzt werden kann. Im Diskursraum wäre das eine Art Paradigmenwechsel. Wie geht man damit um? Sollten wir das Ziel der neutral-sachlichen Sprache als Mär betrachten und eher wieder sowas wie eine gebildete Polemik zulassen? Im 19. Jahrhundert gab es ja auch noch ganz anderen Journalismus.