Das Bayerische Staatsministerium für Digitales hat offiziell die Kündigung eines geplanten Rahmenvertrags mit dem amerikanischen Technologiekonzern Microsoft bekanntgegeben. Vorgesehen war, dessen Produktivitätssuite flächendeckend in der Landesverwaltung einzuführen.

Das Regionalmedium Mittelstand in Bayern berichtet, dass die Microsoft-Dienste über einen Zeitraum von fünf Jahren knapp eine Milliarde Euro (rund 1,16 Milliarden US-Dollar) gekostet hätten. […]

Stattdessen verfolgt Bayern nun einen „souveränen Basisarbeitsplatz“ auf der Grundlage von Open-Source-Komponenten.

  • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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    8 days ago

    Stellt euch mal ein beliebiges Open Source-Projekt vor, das mit einer Milliarde in 5 Jahren finanziert wird… Wahnsinn, was alles möglich wäre, wenn wir wollten.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      8 days ago

      Und das ist ja nur eins von 16 Bundesländern. Es ist wirklich wahnsinnig, was möglich wäre, wenn man es gezielt angeht. Stell dir mal vor, wie gut OnlyOffice/LibreOffice werden könnten. Wie krass ein Android werden könnte, das man aus Googles Klauen reißt und bei dem man dann per EU-Regel die Hersteller verpflichtet, dass es installiert werden kann und die Apphersteller, dass ihre Apps drauf laufen müssen.

      • MaggiWuerze@feddit.org
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        7 days ago

        Halt Stop, ich kann nur so eregiert werden…

        Speziell der Android Teil, eine Alternative wäre dringend nötig. Die Bedingung, dass es installiert werden können muss würde auch einen wichtigen Schritt gehen Smartphones näher an Geräte wie Laptops oder Desktops zu bringen und die enorm harte Kopplung von Software und Hardware aufbrechen

        • BigShammy80@feddit.org
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          6 days ago

          Ja, wirklich DRINGEND!!! Vorallem für die ganzen Banking-Apps.

          Man ist in Händen von Google oder Apple… es gibt quasi keine Alternative, wenn man volle Funktionalität haben möchte.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          7 days ago

          Wenn du diese Kombi aus Fordern & Fördern nochmal weiterdenkst: Man könnte z.B. auch festlegen, dass bestimmte Vorgehensweisen, die eine Installation auf Linux verhindern, wettbewerbswidrig sind. Damit kriegst du diese ganzen DRM & AntiCheat Probleme bei den Spielen vom Tisch. Oder du definierst analog zum DSA besonders wichtige, volkswirtschaftlich relevante Software, bei der du von den Herstellern dann eine Linuxversion verlangst. Dann erzwingst du halt die Adobe Suite, MS Office, Autodesk & Co auf Linux. Ist auch nicht zu viel verlangt, der meiste Krams läuft ja schon halbwegs auf Linux, macht aber dann in den Details Mucken, was Hersteller dieser Größe aber wohl ohne riesigen Aufwand beheben könnten.