“Diesen Stresstest durchzuführen, war nur die Bahn selber in der Lage”, sagt Werner Stohler in dem Interview. Er war 2011 Chef von SMA, hat das Unternehmen 1987 mit zwei Partnern gegründet. Jetzt sagt er, SMA habe damals lediglich die Untersuchung begleitet.
Kurze Zwischenfrage: Wofür hat er dann sein Geld bekommen? Händchenhalten?
Wofür hat er dann sein Geld bekommen?
Dafür, dass er am Ende das Feigenblatt gemacht hat und so dem ganzen ein seriöser Anstrich verpasst hat, mit dem interessierte Kreise dann ihr Vorhaben politisch durchsetzen konnten, vermute ich.
Es geht ja letztendlich bei S21 auch um recht viel Geld. Nicht unbedingt bei ihm aber allgemein. Ich würde ihm da nicht mal besonders bösen Willen unterstellen. Er ist gefragt worden, es gab Honorar, er hat geliefert was angefragt wurde. Nächster Auftrag.
Waaaaaaas? Die Gegner hatten recht? Ich bin schockiert. Schockiert, sage ich!
Hier bitte surprised Pikachu einfügen…
Die 21 in dem Projetknamen steht für 21 Jahre Verspätung.
Gut das das jetzt kommt, dann kriegt Stuttgart halt die beste von beiden Lösungen. Die Kapazität des Durchgansgbahnhofs von S21 und man erhält teilweise den Kopfbahnhof. Den gibt es schließlich noch und er hat ja auch etwas Kapazität. Allerdings muss man halt auch ehrlich sagen, dass der Hauptbahnhof in Hamburg nur auf 800 Züge am Tag kommt und damit die meisten Fahrgäste in Deutschland bedient. Das ist weit weniger als 49Züge für Stuttgart. In Hamburg kommt noch dazu, dass dort viele Züge wenden müssen, da auf der Südseite mehr Gleise vorhanden sind als auf der Nordseite.
Also oben 4 Gleise oder so lassen und gut ist.
EDIT: Außerdem sind Kopfbahnhöfe für einen Taktfahrplan besser. Allerdings bin ich sowieso gegen den Deutschlandtakt, da der Kapazitäten schluckt wie nichts gutes.
Gibt es da nicht auch Probleme mit dem Gefälle der Gleise?
Das Gefälle des Bahnsteiges ist wohl das Problem. Koffer, Kinderwagen, und Rollstühle können ggf. wegrollen.