Habe nicht gelesen aber irgendwie macht diese Combo aus Senioren und Kindern einfach Sinn
Ich will mich jetzt ungern doxxen, aber ich bin selbst in einem ähnlichen Projekt aufgewachsen. Nachbarn im Haus waren entweder Eltern mit kids oder Senioren welche nicht im einsamen Eigenheim versauern wollten.
Gerade in den ersten Jahren gab es auch oft Gemeinschaftsabende und -projekte, und es war eigentlich immer jemand da der die Kinder mal den Nachmittag nehmen konnte, oder respektive beim einkaufen hilft.
Wow, das gibt es schon! Ich hab mir letztens gedacht, dass das doch super sinnvoll wäre. Wir haben so eine starke Entkopplung der Generationen, was sich nicht nur gesundheitlich auswirkt, wie der Artikel zeig, sondern auch auf wechselseitiges Verständnis und damit politisch. Außerdem haben wir vorher Jahrhunderte lang intergenerational gewohnt und füreinander gesorgt. Heute zentriert sich diese Sorge zeitlich voneinader getrennt: Erwachsene kümmern sich entweder um Kinder oder SeniorInnen, aber eben nicht gleichzeitig um beide.
Ja, das ist schon lächerlich, was in dieser Gesellschaft abgeht. Wir müssen spezielle Projekte machen, um was ganz Einfaches zu erreichen, was noch vor wenigen Jahrzehnten nichts Besonderes war, sondern einfach unter “normale Nachbarschaft” lief.