Ein Bub will seine Smartbrille auch in der Schule tragen. Lehrer und Schüler fühlen sich überwacht. Die Eltern des Buben zogen vor Gericht, das ihnen recht gab. Das Bildungsministerium prüft nun ein allgemeines Verbot von Smartglasses an Schulen
Soweit ich weiß, ist es rechtlich noch nicht geklärt, ob das bei so einer Brille der Fall ist. An sich ist ein Aufnahmelicht verbaut, was es bei einer Aufnahme enttarnen soll. Gleichzeitig ist es trotzdem noch ein getarntes Aufnahmegerät, wenn gerade keine Aufnahme stattfindet.
Es wäre dem Hersteller leicht möglich gewesen, es deutlicher erkennbar zu gestalten, wenn er…
Gleichzeitig ist es trotzdem noch ein getarntes Aufnahmegerät
… wenn er zum Beispiel die Absicht gehabt hätte, das Aufnahmegerät nicht zu tarnen.
Man könnte auch über den feinen Unterschied diskutieren, ob es um das Tarnen/Enttarnen einer aktuell laufenden Aufnahme geht (was die kleine LED vielleicht manchmal bewirkt) oder um das Getarnt-Sein des Geräts an sich (was im Gesetz steht).
Aus meiner Sicht: Auch eine LED ist jetzt kein sicheres Anzeichen dafür, dass es sich um eine Kamera handelt. Ich habe diverse Geräte, die LEDs für verschiedene Dinge nutzen. PowerOn-Anzeige. Status-Anzeige. Weil Blinken toll ist. Aus Designgründen. Weil RGB. Batteriestatus. Das Handy hat LEDs, nutzt diese aber nicht zur Anzeige, ob die Kamera filmt. Der Laptop macht das. Aber auch nur einer von den zwei. Von daher ist diese Idee, dass jeder Mensch natürlich an einer LED an der Brille erkennen kann, dass diese Brille kein getarnter Alltagsgegenstand (verboten) ist, sondern eine superduper Smartbrille von Marc Zuckerberg (total legal, kauft euch sofort eine, um das Bruttoinlandsprodukt anzukurbeln!) völlig wirr.
In Deutschland ist es zumindest nicht erlaubt, Aufnahmegeräte als Alltagsgegenstände zu tarnen: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/smart-glasses-verbot-100.html
Soweit ich weiß, ist es rechtlich noch nicht geklärt, ob das bei so einer Brille der Fall ist. An sich ist ein Aufnahmelicht verbaut, was es bei einer Aufnahme enttarnen soll. Gleichzeitig ist es trotzdem noch ein getarntes Aufnahmegerät, wenn gerade keine Aufnahme stattfindet.
Das ist aber winzig und unauffällig.
Es wäre dem Hersteller leicht möglich gewesen, es deutlicher erkennbar zu gestalten, wenn er…
… wenn er zum Beispiel die Absicht gehabt hätte, das Aufnahmegerät nicht zu tarnen.
Man könnte auch über den feinen Unterschied diskutieren, ob es um das Tarnen/Enttarnen einer aktuell laufenden Aufnahme geht (was die kleine LED vielleicht manchmal bewirkt) oder um das Getarnt-Sein des Geräts an sich (was im Gesetz steht).
Aus meiner Sicht: Auch eine LED ist jetzt kein sicheres Anzeichen dafür, dass es sich um eine Kamera handelt. Ich habe diverse Geräte, die LEDs für verschiedene Dinge nutzen. PowerOn-Anzeige. Status-Anzeige. Weil Blinken toll ist. Aus Designgründen. Weil RGB. Batteriestatus. Das Handy hat LEDs, nutzt diese aber nicht zur Anzeige, ob die Kamera filmt. Der Laptop macht das. Aber auch nur einer von den zwei. Von daher ist diese Idee, dass jeder Mensch natürlich an einer LED an der Brille erkennen kann, dass diese Brille kein getarnter Alltagsgegenstand (verboten) ist, sondern eine superduper Smartbrille von Marc Zuckerberg (total legal, kauft euch sofort eine, um das Bruttoinlandsprodukt anzukurbeln!) völlig wirr.