Eine Auswertung des forensischen Psychiaters Frank Urbaniok kommt zu dem Schluss: Ausländer aus bestimmten Herkunftsländern begehen häufiger Straftaten. Wie lässt sich das erklären? Und welche Rolle spielen Alter und Sozialstatus?
Was ein Typ 😅
Allerdings wird hier oft vor allem auf Schülerbefragungen Bezug genommen
Ja, und die Schüler, die heute rassistische Antworten in Befragungen geben sind morgen, zauberzauber, völlig unrassistische Bürger. Ist klar.
Sie benennen in Ihrem Buch auch Lösungsvorschläge. Das wäre nach Ihrer Einschätzung eine Begrenzung der Migration
Aha, macht das ganze Interview einen auf “ich bin ja ein kritischer Wissenschaftler, der nur Fragen stellt” und seine Schlussfolgerung ist natürlich vor allem “Ausländer raus”. Such Wissenschaft, much wow.
Ja, und die Schüler, die heute rassistische Antworten in Befragungen geben sind morgen, zauberzauber, völlig unrassistische Bürger. Ist klar.
Interessante These. Siehst du diese Unfähigkeit der geistigen Fortentwicklung genauso bei jungen Immigranten?
🤡
Aber tun wir mal so, als wäre das ein sinnvoller Beitrag zur Debatte von dir: wenn es um rassistische Vorurteile bei jungen Immigranten geht, dann vermutlich ja.
Ich frage mal zurück: glaubst du denn, dass das aktuelle gesellschaftliche Klima besonders hilfreich dabei ist, junge Menschen bei der Entwicklung hin zu Antirassisten zu unterstützen?
Aber tun wir mal so, als wäre das ein sinnvoller Beitrag zur Debatte von dir:
mir ist nur die Parallele zur argumentation des Autors aufgefallen. 😄
wenn es um rassistische Vorurteile bei jungen Immigranten geht, dann vermutlich ja.
ich hoffe einfach mal dass sich das in beiden fällen irgendwann rauswächst.
glaubst du denn, dass das aktuelle gesellschaftliche Klima besonders hilfreich dabei ist, junge Menschen bei der Entwicklung hin zu Antirassisten zu unterstützen?
Nein. Sogar im Gegenteil, ich denke dass die situation bei den jungen Menschen sogar noch schlimmer ist als in der allgemeinen Gesellschaft.
Betonung auf Ausländer aus bestimmten Herkunftsländern. Nicht Menschen. Es ist nicht die Herkunft aus diesem Land, sondern das emigrieren aus diesem Land nach DE was hier koreliert wird. Womit wir also wieder nur eine Statistik haben, die Geschlecht, Alter und sozialen Status, welche mit Kriminalität korrelieren, mit dem Migrieren aus bestimmten Ländern in Verbindung bringen. Sprich Menschen, die aus Bürgerkriegsländern oder Dürreregionen fliehen sind tendenziell jung, arbeitslos und männlich. Überraschung. Zumindest gegen Arbeitslosigkeit und finanzielle/soziale Nöte könnte der Staat ja etwas tun, aber da wird als erstes gespart. Längst bekannte Sachen, aber plakativ und hetzerisch aufbereitet.
Aber wie sieht es mit dem Sozialstatus aus? Kriminologen und BKA führen das junge Alter in Verbindung mit prekären sozialen Verhältnissen und dem Leben in kriminalitätsbelasteten Großstädten als Grund für die hohe Delinquenz von Ausländern an. Das Ifo-Institut hatte kurz vor der Bundestagswahl eine Studie veröffentlicht, die zu diesem Ergebnis kommt. Sie kritisieren, dass die Studie eine „viel zu grobe Perspektive“ einnehme.
Und die Studie erklärt nicht die entscheidende Frage: Sind die Viertel, in denen die Ausländer wohnen, kriminalitätsbelasteter durch den Zuzug von Ausländern, oder werden die Ausländer durch die Viertel zu Kriminellen? Man muss sich wieder vergleichbare Gruppen anschauen: Tatverdächtige aus bestimmten Herkunftsländern mit geringem Sozialstatus und Wohnort in der Großstadt und die entsprechenden Tatverdächtigen der Inländer und anderer Herkunftsländer. Es gibt Untersuchungen dazu. Und da sieht man wieder: Die Quoten unterscheiden sich immer noch stark.
Aber kann man diese Gruppen wirklich miteinander vergleichen? Der deutsche junge Sozialhilfeempfänger hat in der Regel noch ein anderes soziales Umfeld mit Eltern und Freunden, das die Risiken für Straftaten mindert. Das haben zum Beispiel junge Asylbewerber nicht.
Das mag manchmal zutreffen. Aber es erklärt immer noch nicht die zum Teil extrem hohen Kriminalitätsquoten bei bestimmten Herkunftsländern. Es gibt Untersuchungen, die die Korrelation von Sozialstatus und Delinquenz anhand bestimmter Nationalitäten aufschlüsseln. Da fällt auf, dass zum Beispiel bei einer Gruppe, bestehend aus Algeriern, Libyern, Tunesiern und Ägyptern, rund 19 Prozent als sozial schwach gelten. Die Kriminalitätsrate dieser Gruppe beträgt jedoch rund 23 Prozent. Bei Vietnamesen gibt es einen ähnlich hohen Anteil von sozial Schwachen – doch ihre Kriminalitätsrate beträgt nur rund drei Prozent. Die These von den sozialen Faktoren und dem jugendlichen Alter als Erklärung für die Unterschiede wird so klar entkräftet.
Gibt es auch Herkunftsstaaten, deren Kriminalitätsquote geringer ist als die der Deutschen?
Ja, das sind vor allem Länder aus Ost- und Südostasien, zum Beispiel auch Indien. Ebenso muslimisch geprägte Länder wie Malaysia und Indonesien.

Meine Güte was ist denn auf einmal hier auf Lemmy los?
Erst dieser transphobe Antimensch auf !ich_iel@feddit.org und jetzt bekommen wir hier Artikel von jemanden der am liebsten Leute einsperren will bevor sie überhaupt was gemacht haben bzw. wenn die schon ihre Strafe verbüßt haben. Ja auf so jemanden sollten wir wirklich dringend hören. Sieht man ja in den USA wie toll rassistische Prävention klappt.

Was ich sehr interessant finde, dass hier hauptsächlich politisch instabile oder autoritär regierte Staaten (Marokko) als Herkunftsländer “kriminell Auffälliger” genannt werden. Wohingegen Indien, Malaysia, Vietnam oder auch zum überwiegenden Teil Indonesien etabliert sind bzw. keine größeren gewalttätige Konflikte in der jüngeren Vergangenheit hatten.
Könnte es am Ende doch das sozioökonomische Umfeld sein, das Menschen prägt?
Zumindest Vietnam liegt im Demokratie-Index weit hinter Marokko. Der Balkan und die Türkei sind ebenfalls auffälliger, welche nicht wirklich politsch instabiler oder autoritärer sind als viele andere Regionen
Ja, Vietnam und Marokko sind in der Hinsicht sicher die interessantesten Länder, die genannt wurden, weil sie in beiden Gruppen jeweils die Ausnahme sind.

Don’t shoot the messenger. So entstehen Filterblasen.
Naja einen gewissen Filter finde ich schon ok. Ist nur die Frage wo man die Grenze zieht. Ist es erst bei Tichys Einblick ok den Messenger zu erschießen oder ist es schon bei dem einen oder anderen meinungsartikel in der FAZ?