• kossa@feddit.org
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    5 months ago

    Was ein Typ 😅

    Allerdings wird hier oft vor allem auf Schülerbefragungen Bezug genommen

    Ja, und die Schüler, die heute rassistische Antworten in Befragungen geben sind morgen, zauberzauber, völlig unrassistische Bürger. Ist klar.

    Sie benennen in Ihrem Buch auch ­Lö­sungsvorschläge. Das wäre nach Ihrer Einschätzung eine Begrenzung der Migration

    Aha, macht das ganze Interview einen auf “ich bin ja ein kritischer Wissenschaftler, der nur Fragen stellt” und seine Schlussfolgerung ist natürlich vor allem “Ausländer raus”. Such Wissenschaft, much wow.

    • Elchi@feddit.org
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      5 months ago

      Ja, und die Schüler, die heute rassistische Antworten in Befragungen geben sind morgen, zauberzauber, völlig unrassistische Bürger. Ist klar.

      Interessante These. Siehst du diese Unfähigkeit der geistigen Fortentwicklung genauso bei jungen Immigranten?

      • kossa@feddit.org
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        5 months ago

        🤡

        Aber tun wir mal so, als wäre das ein sinnvoller Beitrag zur Debatte von dir: wenn es um rassistische Vorurteile bei jungen Immigranten geht, dann vermutlich ja.

        Ich frage mal zurück: glaubst du denn, dass das aktuelle gesellschaftliche Klima besonders hilfreich dabei ist, junge Menschen bei der Entwicklung hin zu Antirassisten zu unterstützen?

        • Elchi@feddit.org
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          5 months ago

          Aber tun wir mal so, als wäre das ein sinnvoller Beitrag zur Debatte von dir:

          mir ist nur die Parallele zur argumentation des Autors aufgefallen. 😄

          wenn es um rassistische Vorurteile bei jungen Immigranten geht, dann vermutlich ja.

          ich hoffe einfach mal dass sich das in beiden fällen irgendwann rauswächst.

          glaubst du denn, dass das aktuelle gesellschaftliche Klima besonders hilfreich dabei ist, junge Menschen bei der Entwicklung hin zu Antirassisten zu unterstützen?

          Nein. Sogar im Gegenteil, ich denke dass die situation bei den jungen Menschen sogar noch schlimmer ist als in der allgemeinen Gesellschaft.

  • Phineaz@feddit.org
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    5 months ago

    Betonung auf Ausländer aus bestimmten Herkunftsländern. Nicht Menschen. Es ist nicht die Herkunft aus diesem Land, sondern das emigrieren aus diesem Land nach DE was hier koreliert wird. Womit wir also wieder nur eine Statistik haben, die Geschlecht, Alter und sozialen Status, welche mit Kriminalität korrelieren, mit dem Migrieren aus bestimmten Ländern in Verbindung bringen. Sprich Menschen, die aus Bürgerkriegsländern oder Dürreregionen fliehen sind tendenziell jung, arbeitslos und männlich. Überraschung. Zumindest gegen Arbeitslosigkeit und finanzielle/soziale Nöte könnte der Staat ja etwas tun, aber da wird als erstes gespart. Längst bekannte Sachen, aber plakativ und hetzerisch aufbereitet.

    • dreamless_day@feddit.orgOP
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      5 months ago

      Aber wie sieht es mit dem Sozialstatus aus? Kriminologen und BKA führen das junge Alter in Verbindung mit prekären sozialen Verhältnissen und dem Leben in kriminalitätsbelasteten Großstädten als Grund für die hohe Delinquenz von Ausländern an. Das Ifo-Institut hatte kurz vor der Bundestagswahl eine Studie veröffentlicht, die zu diesem Ergebnis kommt. Sie kritisieren, dass die Studie eine „viel zu grobe Perspektive“ einnehme.

      Und die Studie erklärt nicht die entscheidende Frage: Sind die Viertel, in denen die Ausländer wohnen, kriminalitätsbelas­teter durch den Zuzug von Ausländern, oder werden die Ausländer durch die Viertel zu Kriminellen? Man muss sich wieder vergleichbare Gruppen anschauen: Tatverdächtige aus bestimmten Herkunfts­län­dern mit geringem Sozialstatus und Wohn­ort in der Großstadt und die entsprechenden Tatverdächtigen der Inländer und anderer Herkunftsländer. Es gibt Un­tersuchungen dazu. Und da sieht man wieder: Die Quoten unterscheiden sich immer noch stark.

      Aber kann man diese Gruppen wirklich miteinander vergleichen? Der deutsche junge Sozialhilfeempfänger hat in der ­Re­gel noch ein anderes soziales Umfeld mit Eltern und Freunden, das die Risiken für Straftaten mindert. Das haben zum Beispiel junge Asylbewerber nicht.

      Das mag manchmal zutreffen. Aber es erklärt immer noch nicht die zum Teil ex­trem hohen Kriminalitätsquoten bei bestimmten Herkunftsländern. Es gibt Un­ter­suchungen, die die Korrelation von So­zialstatus und Delinquenz anhand be­stimmter Nationalitäten aufschlüsseln. Da fällt auf, dass zum Beispiel bei einer Gruppe, bestehend aus Algeriern, Libyern, ­Tunesiern und Ägyptern, rund 19 Prozent als sozial schwach gelten. Die Kriminalitätsrate dieser Gruppe beträgt jedoch rund 23 Prozent. Bei Vietnamesen gibt es einen ähnlich hohen Anteil von sozial Schwachen – doch ihre Kriminalitätsrate beträgt nur rund drei Prozent. Die These von den sozialen Faktoren und dem jugendlichen Alter als Erklärung für die Unterschiede wird so klar entkräftet.

      Gibt es auch Herkunftsstaaten, deren ­Kriminalitätsquote geringer ist als die der Deutschen?

      Ja, das sind vor allem Länder aus Ost- und Südostasien, zum Beispiel auch Indien. Ebenso muslimisch geprägte Länder wie Malaysia und Indonesien.

  • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    5 months ago

    Meine Güte was ist denn auf einmal hier auf Lemmy los?

    Erst dieser transphobe Antimensch auf !ich_iel@feddit.org und jetzt bekommen wir hier Artikel von jemanden der am liebsten Leute einsperren will bevor sie überhaupt was gemacht haben bzw. wenn die schon ihre Strafe verbüßt haben. Ja auf so jemanden sollten wir wirklich dringend hören. Sieht man ja in den USA wie toll rassistische Prävention klappt.

  • einkorn@feddit.org
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    5 months ago

    Was ich sehr interessant finde, dass hier hauptsächlich politisch instabile oder autoritär regierte Staaten (Marokko) als Herkunftsländer “kriminell Auffälliger” genannt werden. Wohingegen Indien, Malaysia, Vietnam oder auch zum überwiegenden Teil Indonesien etabliert sind bzw. keine größeren gewalttätige Konflikte in der jüngeren Vergangenheit hatten.

    Könnte es am Ende doch das sozioökonomische Umfeld sein, das Menschen prägt?

    • dreamless_day@feddit.orgOP
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      5 months ago

      Zumindest Vietnam liegt im Demokratie-Index weit hinter Marokko. Der Balkan und die Türkei sind ebenfalls auffälliger, welche nicht wirklich politsch instabiler oder autoritärer sind als viele andere Regionen

      • einkorn@feddit.org
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        5 months ago

        Ja, Vietnam und Marokko sind in der Hinsicht sicher die interessantesten Länder, die genannt wurden, weil sie in beiden Gruppen jeweils die Ausnahme sind.

      • killingspark@feddit.org
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        5 months ago

        Naja einen gewissen Filter finde ich schon ok. Ist nur die Frage wo man die Grenze zieht. Ist es erst bei Tichys Einblick ok den Messenger zu erschießen oder ist es schon bei dem einen oder anderen meinungsartikel in der FAZ?