Fraglich. Wenn ich in einer indoktrinierten Gesellschaft (welche für Vernünftige Wesen als als schlechtes Leben eingestuft wird) für deren Freiheit und Wohl kämpfe, diese aber durch ihre Indoktrinierung diesen Kampf nicht als „wichtig“ anerkennen, hat dieser keinen „Sinn“ mehr. Referenz dazu bietet Huxleys „Brave New World“.
Wenn man nun die Vernunft ins Spiel bringt, könne man zwar noch argumentieren, dass diese Menschen einen dann später nach der „Befreiung“ als wichtig anerkennen. Aber irgendwie führt das dann in Richtung Hauptsache Anerkennung und demnach wäre öffentliches zur Schau stellen via „Social Media“ erstrebenswerter als es nicht zu tun.
Ich sehe den Punkt von Herrn Zichy, aber als Philosoph da irgendein Ende der Weisheit raus zu posaunen ist zu einfach.
„Sinn“ und Emotionen erfordern Verstand.
Ich will damit zeigen, dass auch das Leben als Partisane im 2. Weltkrieg „Sinn“ haben kann, wenn wir jedoch von Huxleys Geschichte ausgehen wird es auf einmal eng mit dem „wichtig sein“ für andere.