Bezahlschranke nicht überbrückt. Aber Monty Python ist eh nichts hinzuzufügen:
„Seien Sie nett zu Ihren Nachbarn, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie ein paar gute Bücher, machen Sie Spaziergänge und versuchen Sie, in Frieden und Harmonie mit Menschen jeden Glaubens und jeder Nation zu leben.“
Sinn des Lebens (1983)
Leider doch. Das Problem ist nicht das Fett sondern Zucker. https://de.wikipedia.org/wiki/Hyperglykämie
Und ein wenig habe ich das Gefühl, dass für Frieden und Harmonie der wohlgemeinte Versuch nicht mehr reicht. Wir haben keine verlässlichen Medien, wissen nicht wo die wirklichen globalen Konfliktlinien verlaufen, und steuern auf den dritten Weltkrieg zu.
Zitat aus den Interview:
Meine Antwort ist sehr einfach. Der Sinn des Lebens besteht darin, anderen wichtig zu sein. Diese Antwort gilt nicht nur für Einzelpersonen, sondern für alle.
Gibt es einen Unterschied zwischen »anderen wichtig sein« und »geliebt werden«?
Was tiefe, zwischenmenschliche Beziehungen ausmacht, ist Liebe. Sie ist bei dem, was Sinn stiftet, auch vorhanden. »Anderen wichtig zu sein« ist aber allgemeiner gefasst.Tut mir leid, im deutschsprachigen Raum hat die Exklusivrechte auf einfache philosophische Antworten ausschließlich Richard David Precht und ich sehe hier zu wenig anmutige Frisur, um mich hinreißen zu lassen.
(Ehrlicher Grund: Bezahlschranke sagt €)
Archiv ohne Bezahlschranke ist verlinkt.
Das ist doch mal eine richtig gute Antwort. Da finde ich mich wieder. Das die Antwort so einfach sein kann, trotz der komplexen Fragen, die dort reinspielen. Danke fürs Teilen.


What’s updog?
Fraglich. Wenn ich in einer indoktrinierten Gesellschaft (welche für Vernünftige Wesen als als schlechtes Leben eingestuft wird) für deren Freiheit und Wohl kämpfe, diese aber durch ihre Indoktrinierung diesen Kampf nicht als „wichtig“ anerkennen, hat dieser keinen „Sinn“ mehr. Referenz dazu bietet Huxleys „Brave New World“.
Wenn man nun die Vernunft ins Spiel bringt, könne man zwar noch argumentieren, dass diese Menschen einen dann später nach der „Befreiung“ als wichtig anerkennen. Aber irgendwie führt das dann in Richtung Hauptsache Anerkennung und demnach wäre öffentliches zur Schau stellen via „Social Media“ erstrebenswerter als es nicht zu tun.
Ich sehe den Punkt von Herrn Zichy, aber als Philosoph da irgendein Ende der Weisheit raus zu posaunen ist zu einfach.
Du argumentierst auf den falschen Ebenen - Politik und auch Verstand. Der Sinn des Lebens wird aber von den Emotionen gegeben. Die drei Ebenen haben nichts oder kaum miteinander zu tun.
„Sinn“ und Emotionen erfordern Verstand.
Ich will damit zeigen, dass auch das Leben als Partisane im 2. Weltkrieg „Sinn“ haben kann, wenn wir jedoch von Huxleys Geschichte ausgehen wird es auf einmal eng mit dem „wichtig sein“ für andere.
Das sind jedoch abstrakte Ebenen, die nMn für den gemeinten Lebenssinn nicht nötig sind.
Emotionen kommen aus älteren Gehirnstrukturen als der Verstand. Emotionen beherrschen den Verstand, nur unter hohen Anstrengungen (Willenskraft) umgekehrt. Physische Störungen des Verstandes wie Angststörungen o.ä. kommen ja gerade wegen der ungünstigen Filterung der Emotionen. Da kannst du rationell nichts heilen. Angstschweiß kommt selbst, wenn man geistig weiß, es ist ja nicht so schlimm und nach der Abiprüfung geht das Leben weiter.
Lebenssinn wird emotional gespürt nicht rational. Tiere können dir Lebenssinn verschaffen durch die gegenseitige Aufmerksamkeit und Liebe. Da ist nicht viel mit tiefgehenden Gesprächen über Linuxtreiber oder sowas.
Der Sinn bei den Partisanen kommt mMn von der Gemeinschaft und dem Wissen gegen die Bösen zu kämpfen. Nur - ob die Partisanen nun Kommunistisch in Kuba, Anti-Faschistisch in Spanien, Maoistisch in Indien, Islamistisch in Jemen oder Faschistisch in Brasilien sind - das tut dem Gemeinschaftssinn und dem Lebenssinn/-stiftung kein Abstrich. Das Wie ist entscheidend, nicht das Was und Wofür.
Der Sinn des Lebens ist die Arterhaltung, also seid fruchtbar und mehret euch.
Nee du, lass mal.