• Porco@feddit.org
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    4 months ago

    Niemand (!) hat sich solchen Reichtum selbst erarbeitet. Entweder es wurde geerbt oder von anderen erarbeitet gelassen.

    • the_wise_wolf@feddit.org
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      4 months ago

      Wenn wir uns doch wenigstens darauf einigen könnten, dass Erben einen Teil abgeben sollten. Aber selbst das kriegen wir nicht hin.

      • Karl_der_Kleine@feddit.org
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        4 months ago

        Naja, es gibt ja eine Erbschaftssteuer, aber die kannste halt super easy dribbeln🤷‍♂️ (und ich glaube die ist auch gedeckelt?)

        • Melchior@feddit.org
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          4 months ago

          Die Erbschaftssteuer ist nicht gedeckelt, aber es gibt mehrer riesige Schlupflöcher. Die Familie von Knorr Bremsen musste letzten richtig zahlen, da sie ihre Familienstiftung nicht fertig bekommen haben.

          • Quittenbrot@feddit.org
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            4 months ago

            Die Familie von Knorr Bremsen musste letzten richtig zahlen, da sie ihre Familienstiftung nicht fertig bekommen haben.

            Die “gute” Familienstiftung ist auch so ein geiles Dauer-Märchen. Und zwar sowohl bei ihren Befürwortern und ihren Gegnern.

            Der Staat ist ja nicht vollkommen behämmert, gerade bei Geld: für so eine Familienstiftung wird alle 30 Jahre pauschal ein “Erbfall” angenommen und eine entsprechende Erbersatzsteuer (§1 Abs.1 Nr. 4 ErbStG)erhoben. Falls man also denkt, dass man sich mit so einem Konstrukt um die Erbschaftssteuer herumwieseln kann, gibt’s alle 30 Jahre das böse Erwachen.

            Der einzige Weg, sein Geld per Stiftungs-Vehikel tatsächlich von diesen Steuern zu befreien, ist sie so zu gestalten, dass die Erben nichts mehr rausziehen können. Das kommt auch vor, bedeutet dann letztendlich aber nix anderes, als dass die Erben eiskalt enterbt werden und das Geld nicht mehr aus der Stiftung gezogen werden kann. Kann man machen, ist aber meist eher nicht, was man sich so vorstellt. Aber pssst…

              • Quittenbrot@feddit.org
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                4 months ago

                Das wissen wohl die wenigsten.

                Aber es ist ein klassisches Beispiel, wie in der Öffentlichkeit gefühlt jahrelang entlang eines Bildes diskutiert wird, das es so einfach nicht gibt.

                Und das macht mich mittlerweile fertig: wir investieren so viel Zeit und Energie, um mit viel Emotion über Dinge zu diskutieren/streiten/etc, die am Ende eigtl nur Schein sind. Anstatt dass wir uns auf die tatsächlichen Dinge konzentrieren, die uns weiterbringen würden.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      4 months ago

      Lass dir von einem sagen, der schon mal ein Startup gegründet hatte und Solo-Selbstständig war, auch eine Firma gründen und auf eine Größe von min. 150 MA bringen ist anstrengende Arbeit, die einem nicht in den Schoß gelegt wird. Da scheitern viele Menschen regelmäßig dran. Ab 150 MA wird es dann easy, denn dann kann der Chef sich operativ zurückziehen, wenn er mental dazu in der Lage ist.

      Und ja, die meisten Menschen wollen ein einfaches, ruhiges und sicheres Leben. Als GF deiner Firma verkaufst du deine Seele und dein Leben an diese. Das wollen viele nicht.

      Eine Firma zu erben sollte verboten werden.