Augsburg (lby) - Der Münchner Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch sieht Forderungen nach einer Rückkehr zur Atomkraft in Deutschland
Aber, fair enough, das Rennen hat Photovoltaik gemacht. Aber damals™ war das ein heißer (ha) Wettbewerber und die Ingenieurswissenschaften neigten dazu, dass Solarthermie besser ist. Dann hat China den Markt übernommen und plötzlich ist PV krass viel effizienter und spottbillig.
Solarthermie kann Sachen, die Photovoltaik schlecht kann, z.B. hohe Temperaturen erzeugen. Ist zur Stromerzeugung nicht so interessant, weil der Wirkungsgrad von Solarzellen inzwischen höher ist, als den Umweg über Wärme und Dampf zu gehen, aber für Industrieprozesse, die hohe Temperaturen brauchen, kann das durchaus sinnvoll sein, wenn man sich den Umweg über die Stromerzeugung spart.
Zum Einen erzeugen AKW so viel Wärme, dass man sie ständig massiv kühlen muss, damit sie nicht kaputt gehen und schmelzen. Denn eine Kernschmelze (wie in Fukushima passiert) ist ein Super-GAU. Das ist ein Unterschied zu anderen Arten von Kraftwerken.
Zum Anderen ist das Aufheizen von Wasser nur ein Zwischenschritt: In Erster Linie möchte man kein heißes Wasser, sondern Strom, eine “höherwertige” Form von Energie, die physikalische Arbeit verrichten kann, und auch praktisch durch Leitungen weit zu transportieren ist. Die wird in der Thermodynamik auch als ‘Exergie’ bezeichnet. Wärmeenergie kann in mechanische Arbeit bzw. Strom umgewandelt werden, aber nur zu einem bestimmten Anteil, und dies geschieht, indem man einen heißen Stoff (nämlich das vom Reaktor aufgeheizte Wasser) abkühlt und eine kältere Substanz (nämlich das Kühlwasser) aufheizt.
Und daher haben AKWs immer diese riesigen Kühltürme, und liegen an Flüssen oder am Meer…
P.S.
Der Umstand, dass Strom / mechanische Arbeit höherwertige Energie ist, als Wärme, ist auch der Grund dafür, dass Wärmepumpen zum Heizen rein energetisch gesehen einen Wirkungsgrad deutlich größer als Eins haben.
Ein abgeschaltetes AKW verbraucht wesentlich weniger Wasser als ein laufendes. Die bei natürlichen Zerfallsprozessen freiwerdende Energie ist sehr viel niedriger als die bei Kernspaltung frei werdenende.
Exergie habe ich noch nie gehört und ist in der Physik unüblich.
Eine Wärme - Kraftmaschine funktioniert dadurch dass Wärme von einem Wärmeren Reservoir in ein kalteres Transportiert wird. Je größer der Temperaturunterschied desto größer der Anteil der Wärme die in nützliche Energie umgewandelt werden kann.
Das bedeutet jedes Kraftwerk Brauch einen Ort der die Wärme aufnimmt. Das kann zum Beispiel ein Kühlturm sein, also so ein Riesen Beton Teil. Dort wird Wasser verdunstet und dadurch die Wärme abgeführt. Die Alternative, einen Freikühler zu verwenden skaliert nicht gut. Die nächste Alternative wäre die Wärme in den Fluss/See zu leiten, indem man einen Warmetauscher verwendet.
Die Wärmemenge lässt sich zb. Durch Fernwärme signifikant reduzieren.
Wieso muss man AKWs überhaupt mit Wasser kühlen? Ich dachte, der ganze Sinn eines AKW liegt darin, Wasser zu erhitzen.
Ein AKW ist letztlich auch nur eine Dampfmaschine.
Immer ist gewesen.
Solar? Windkraft?
Darf ich Solarthermie Kraftwerke vorstellen?
Aber, fair enough, das Rennen hat Photovoltaik gemacht. Aber damals™ war das ein heißer (ha) Wettbewerber und die Ingenieurswissenschaften neigten dazu, dass Solarthermie besser ist. Dann hat China den Markt übernommen und plötzlich ist PV krass viel effizienter und spottbillig.
Solarthermie kann Sachen, die Photovoltaik schlecht kann, z.B. hohe Temperaturen erzeugen. Ist zur Stromerzeugung nicht so interessant, weil der Wirkungsgrad von Solarzellen inzwischen höher ist, als den Umweg über Wärme und Dampf zu gehen, aber für Industrieprozesse, die hohe Temperaturen brauchen, kann das durchaus sinnvoll sein, wenn man sich den Umweg über die Stromerzeugung spart.
Wie immer alles nur heiße Luft.
AKW Kühlen = Wasser erhitzen
Zum Einen erzeugen AKW so viel Wärme, dass man sie ständig massiv kühlen muss, damit sie nicht kaputt gehen und schmelzen. Denn eine Kernschmelze (wie in Fukushima passiert) ist ein Super-GAU. Das ist ein Unterschied zu anderen Arten von Kraftwerken.
Zum Anderen ist das Aufheizen von Wasser nur ein Zwischenschritt: In Erster Linie möchte man kein heißes Wasser, sondern Strom, eine “höherwertige” Form von Energie, die physikalische Arbeit verrichten kann, und auch praktisch durch Leitungen weit zu transportieren ist. Die wird in der Thermodynamik auch als ‘Exergie’ bezeichnet. Wärmeenergie kann in mechanische Arbeit bzw. Strom umgewandelt werden, aber nur zu einem bestimmten Anteil, und dies geschieht, indem man einen heißen Stoff (nämlich das vom Reaktor aufgeheizte Wasser) abkühlt und eine kältere Substanz (nämlich das Kühlwasser) aufheizt.
Und daher haben AKWs immer diese riesigen Kühltürme, und liegen an Flüssen oder am Meer…
P.S.
Der Umstand, dass Strom / mechanische Arbeit höherwertige Energie ist, als Wärme, ist auch der Grund dafür, dass Wärmepumpen zum Heizen rein energetisch gesehen einen Wirkungsgrad deutlich größer als Eins haben.
Ein abgeschaltetes AKW verbraucht wesentlich weniger Wasser als ein laufendes. Die bei natürlichen Zerfallsprozessen freiwerdende Energie ist sehr viel niedriger als die bei Kernspaltung frei werdenende.
Exergie habe ich noch nie gehört und ist in der Physik unüblich.
Du meintest wohl “Exergie”. Hab ich seinerzeit in Marburg im Seminar zur Physik der Energieversorgung gelernt bei Professor Ackermann.
Ist korrigiert.
Steht leider immer noch Energie drin.
Uuups. Hatte das falsche Energie geändert.
Eine Wärme - Kraftmaschine funktioniert dadurch dass Wärme von einem Wärmeren Reservoir in ein kalteres Transportiert wird. Je größer der Temperaturunterschied desto größer der Anteil der Wärme die in nützliche Energie umgewandelt werden kann.
Das bedeutet jedes Kraftwerk Brauch einen Ort der die Wärme aufnimmt. Das kann zum Beispiel ein Kühlturm sein, also so ein Riesen Beton Teil. Dort wird Wasser verdunstet und dadurch die Wärme abgeführt. Die Alternative, einen Freikühler zu verwenden skaliert nicht gut. Die nächste Alternative wäre die Wärme in den Fluss/See zu leiten, indem man einen Warmetauscher verwendet.
Die Wärmemenge lässt sich zb. Durch Fernwärme signifikant reduzieren.