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    1 day ago

    Wenn es wirklich so ist, dass der Wal Reste eines Fischernetzes geschluckt haben soll, dann ist das Schicksal des Tieres schon besiegelt, als es auf der Sandbank gestrandet ist. Die ganze Zeit, wo er gelegen hat, hat der Wal ja auch nichts gefressen. Ich glaube, es ging eigentlich nur darum, dass der Wal nicht vor der eigenen Haustür verenden sollte, weil das etwas ist, was einem den Spiegel vorhält - nämlich, wie wir (als Menschheit) mit unserer Fauna umgehen. Viele Influencer und Tierschützer haben diese Gelegenheit genutzt, um sich zu profilieren, aber geholfen hat es, wenn überhaupt, nur ihnen. Dem Wal nicht. Es stellt sich mir (als selbsternannten Walexperten aus dem Homeoffice, der sich nur am Rande mit dem Thema beschäftigt hat) die Frage, warum man den Wal nicht gleich, nachdem er bereits das erste mal gestrandet war, zurück ins offene Meer transportiert hat.

    Der Wal wird wohl ertrunken sein, da er schon zu sehr geschwächt war. Das ist ein Tod, der in der freien Natur wahrscheinlich sehr häufig eintritt, und schneller, als im seichten Wasser langsam dahinzusiechen. Der Wal wäre so oder so verendet, die Natur ist bei sowas sehr grausam.

    Woanders habe ich (zumindest in der Überschrift) gelesen, dass die Retter die Daten des Peilsenders wohl nicht freigeben (wollen?).