Sollten die Pläne nicht auf alles, was süß ist, ausgeweitet werden, dürften sie der AfD weitere Wähler:innen zuführen.
Was ist das denn für ein Käse?
Abgesehen davon meine 2ct:
Bin mit Frühstückscola aufgewachsen und hatte große Schwierigkeiten mich später umzugewöhnen weil Zucker nicht nur “Yummy” ist sondern einfach hart abhängig macht.
Das ist in meinen Augen auch eher der Grund, warum langfristig zu Softdrinks als Tagesgetränk gegriffen wird.Saft gab’s bei uns kaum bzw nur am Wochenende. Nicht deshalb weil zu teuer sondern weil unpraktisch: selbst in meiner Zucker Hochzeit mochte ich keinen puren Direktsaft und eine Schorle machen ist halt wieder mehr Arbeit. Da hast du kurz vor der Schule auch einfach keine Lust. Außerdem kann man nicht den ganzen Tag Saft trinken ohne Durchfall zu kriegen? Es muss schnell einzupacken und trinkbereit sein.
Die meisten “to go” Getränke im Supermarkt (Trinkpäckchen, Plastikflaschen) erfüllen diese Anforderungen zwar aber sind einfach übelst süß, weil überall nochmal extra Zucker dran ist. Was ich mich daher als erstes gefragt habe: wie sieht’s denn mit Saftschorlen aus? Sind die auch befreit?Die obligatorische Apfelschorle in der 0,5l Flasche gab’s nämlich auch öfter Mal weil vermeintlich gesund und was da nochmal an Zucker zugesetzt war, war schon auch krass.
Finde es etwas schade, dass in dem Artikel nicht so sehr darauf eingegangen wurde wie viele Alternativen mit weniger zugesetztem Zucker es in den verschiedenen Preisklassen gibt, statt Saft zu einem elitären Produkt zu erklären.
Geht mir leider auch so… Komme nur schwer von Cola weg… momentan trinke ich nur noch Wasser und Tee, aber sobald ich mir wieder mal eine gönne, ist die Lust auf die Scheiße wieder da… Industriezucker in Lebensmitteln ist echt nicht zu unterschätzen!
Ausdrücklich ausgenommen sind alle anderen Produkte, die viel – versteckten – Zucker enthalten. Feinkostsalate – Fleischsalat, Eiersalat, Heringssalat – enthalten satte fünf bis zehn Prozent Zucker (der Zuckeranteil ist bei ihnen in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter gestiegen, weil es dann ja so schön yummy schmeckt und Zucker für die Industrie ein billiger Zusatzstoff ist).
Das ist für mich der wichtige Punkt. Man gewöhnt sich relativ schnell an den Geschmack, aber die Qualität des Essens wird nicht besser durch (viel) mehr Süße. Was besser wird, ist die Marge der Hersteller. Eine gut durchdachte Zuckersteuer dient am also nicht in erster Linie der Gesundheit, sondern bekämpft idealerweise Profite, die zulasten der Gesundheit gemacht werden.
Statt Alkohol, Tabak und nun auch Zucker durch Verbote oder strenge Regulierungen einzudämmen, setzt der Staat lieber auf Steuern – mit der Begründung, dass die Allgemeinheit sonst die Folgekosten tragen müsste. Ich finde, dass Beamte ihre private Krankenversicherung dann auch vollständig selbst zahlen sollten. Doch sobald es um ihre eigenen Vorteile geht, wollen sie plötzlich wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück. Als Nächstes werden wohl Steuern auf Fett, Kohlenhydrate, Mineralwasser oder Fleisch folgen. Wann hört das auf?
Ich glaube, dass du einen guten Punkt hast bei dem Thema Steuern. Im Endeffekt wäre ein klares Verbot von extrem zuckerhaltigen und ungesunden Getränken und Nahrungsmitteln der bessere Weg. Die müssen eben nicht nur teurer werden, sondern es darf sie gar nicht geben.
Wer Angst hat, dass seine Softdrinks am Ende zu wenig Zucker enthalten, sollte den Life Hack aus der Heute Show vom 1.5 anwenden.
statt Würfelzucker reinzuschmeißen kann man ja auch doppelt so viele Softdrinks trinken. Muss man sich halt nur leisten können