Bin da natürlich voreingenommen, da ich ohnehin gegen das Verbot (gerade nur für Kinder/Jugendliche) bin, aber freut mich diese Einschätzung zu lesen.
Konkreter Vorschlag:
Zu exzessiver Nutzung anreizende Funktionen digitaler Angebote sollten generell verboten werden.
So sollen Anbieter auf „süchtig machende Funktionen“ verzichten, auf „algorithmisch gesteuerte Feeds oder Empfehlungssysteme“; auf Profiling und Tracking. Es brauche zudem Blockier- und Meldefunktionen sowie sichere Voreinstellungen, etwa wer wen kontaktieren kann. Einen Rechtsrahmen dafür gibt es schon, vor allem das EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA). Erste DSA-Verfahren, etwa gegen TikTok, laufen gerade an. Der Ethikrat rät, unter anderem den DSA „konsequent“ auszuschöpfen.
Ja bitte. Ich selber nutze diese Art von Social Media quasi gar nicht, aber das ist doch DIE Kritik. Also bitte nicht auf Nutzer:innenseite einschränken, sondern auf der Unternehmensseite.
nicht auf Nutzer:innenseite einschränken, sondern auf der Unternehmensseite
Dafür bräuchte es aber einen Gesetzgeber, der für die Nutzer, nicht für die Unternehmen arbeitet.
Ich finde die Vorschläge super. Aber wir gehen immer hin und fordern dies von den US-Konzernen die nur Gewinne im Kopf haben und nicht das wohl der Kinder. Radikal Gewinnorientieres social-media gnadenlos verbieten für alle. Ende.
Ich war ja zuerst dafür aber jetzt denke ich auch, dass das eine halbgare Idee mit negativen Auswirkungen ist.
Das Problem sind ja nicht die Jugendlichen. Das Problem sind die Echo-Kammern die über die Algorithmen der Social-Media Giganten bewusst erzeugt werden, also zieht auch die zur Verantwortung und nicht die Jugendlichen (und damit am Ende uns alle).
Ja aber die haben Geld und Macht… kannste nichts machen.
Du hast den Artikel gar nicht gelesen. Der Ethikrat fordert mehr generelle Einschränkungen für Social Media Betreiber und sagt, ein Verbot für Jugendliche ist zu kurz gedacht. Du Fisch.
Darf ich meine Meinung zum Thema schreiben und die Entwicklung meiner Meinung darstellen?
ein rhetorisches Verfahren, das eine Kritik durch den Verweis auf andere Missstände relativiert oder vom eigentlichen Thema ablenkt. Diese Technik wird häufig verwendet, um unangenehme Fragen oder Vorwürfe zu umgehen, indem man stattdessen auf vermeintliche oder tatsächliche Verfehlungen anderer verweist
So liest sich der Artikel mit den vier Punkten für mich.
Pkt 1. es sind nur ein paar Details, die schwierig sind
Pkt 2. alle sind anders
Pkt 3. woanders ist auch Scheisse
Pkt 4. die Eltern sollen es richten
Dann, das hier:
Zu exzessiver Nutzung anreizende Funktionen digitaler Angebote sollten generell verboten werden. So sollen Anbieter auf „süchtig machende Funktionen“ verzichten, auf „algorithmisch gesteuerte Feeds oder Empfehlungssysteme“; auf Profiling und Tracking
Ist denen eigentlich bewusst, dass sich das Geschäftsmodell dieser Techfirmen über Aufmerksamkeit aka Werbung finanziert? Die sollen also ihr Geschäftsmodell aufgeben. Für Deutschland. Aha.
Eine zentrale Rolle in den Empfehlungen des Ethikrats spielen Eltern. Einfach ausgedrückt sollen nicht etwa flächendeckende Alterskontrollen verhindern, dass junge Menschen eine potenziell schädliche Plattformen nutzen, sondern: Mama und Papa oder andere Erziehungsberechtigte.
Fickt euch ihr alten Männer und alten Frauen im Ethikrat. Das ist ja sowas von Realtätsfern. Ich kleiner Wurm soml mich gegen Milliardenschwere Techkonzerne und deren Gehirnwäsche durchsetzen? Und wenn’s nicht klappt und meine Kinder Internetsucht bekommen oder andere psychische Erkrankungen, dann ist es meine Schuld, richtig?
Habt ihr Wixer mal versucht wenigstens die Screentime ordentlich aufzusetzen? Mal die halbe Stunde pro Tag irgendwie kontrollierbar zu machen? Eine Idee was man da an Technik auffahren muss von Router, Ip-Filter, Wlan/Vlan, Netzmonitoring. Ihr blöden Pisser. Die Eltern sind Schuld. Fickt euch und geht mit Musk in die Sauna.
Rant Ende