Um auf den Titel einzugehen: Durch anderer Leute Arbeit kann man prima reich werden!
Pauschaler Bullshit. Sag das mal einem Fussballer. Einer Sängerin. Einem Künstler. Einer Influencerin. Einem Youtuber.
Fck, die haben auch ihr halbes Leben dafür gearbeitet, es eventuell zu schaffen. Den Biss haben die wenigsten ihre Idee durchzuziehen.
Und die SängerInnen und KünstlerInnen sind reich?
So wie überall: Manche ja, manche nicht.
Gibt auch Unternehmer mit Millionen und welche mit nem Kiosk.
Was glaubst du, ist der Unterschied zwischen denen, die erfolgreich sind und denen, die es nicht sind?
Ein Kiosk zu haben ist nicht erfolgreich? Ist Geld haben für dich wirklich der einzig wichtige Faktor um Erfolg zu messen? Was bringt ein Unternehmer mit Millionen auf dem Konto der Allgemeinheit?
Netter Plottwist.
Ich dachte es geht in diesem Thread um Arbeit und Reichtum.
Ja. Durch anderer Leute Arbeit.
Wildes Interview, wenig erkenntnisreich. Er sagt nein - aber, dass man das eigentlich noch nie konnte. Aber gleichzeitig wäre es so leicht wie nie, dank Apps (?).
Jeder kann hier reich werden. Aber nicht alle.
Volker Pispers in einer seiner Kapitalismustiraden
Ohne den Artikel gelesen zu haben: Was “reich” ist und was Leute denken, dass reich ist, sind zwei verschiedene paar Dinge. Hier könnt ihr gucken, wo ihr mit eurem Einkommen liegt:
Man, bin ich weit unten haha Trotzdem führe ich ein für mein empfinden gutes Leben. Mal sehen, wann mich das in den Arsch beißt :D
Ich weiß nicht, wieso Reichtum immer mit Einkommen in Verbindung gebracht wird und nicht mit Vermögen. Ein hohes Einkommen kann zu Reichtum führen, wenn dieses intelligent investiert wird und zu einem entsprechenden Vermögensaufbau führt, so dass man irgendwann mal Millionär ist.
Letztlich bemisst sich Reichtum m.E. aber immer an dem was man besitzt und wenig an dem was man verdient. Denn ein hohes Einkommen könnte auch einfach verprasst werden, dann wäre man auch mit hohem Einkommen nicht reich.
Druyen: Multimillionär oder Milliardär wird man nicht, indem man angestellt ist, gut verdient und sich von Ersparnissen eine Immobilie kauft oder in ETFs investiert. Das ist ein völlig überholtes Bild.
ZEIT: War das schon immer so?
Druyen: Wir müssen hier zwischen Wohlstand und Reichtum unterscheiden. Wer gut verdient, beruflich aufsteigt und etwa in Eigentum investiert, kann finanziell betrachtet ein sorgenfreies Leben haben. Das war früher so und ist auch heute möglich. Aber großer Reichtum ist durch Arbeit nicht mehr erreichbar. Trotzdem ist es heute einfacher als früher, reich zu werden.
ZEIT: Inwiefern?
Druyen: Über Jahrhunderte hinweg hatte man als Ölbaron, Industrieller oder Reeder mit unzähligen Mitarbeitern und Rohstoffen die Chance, extrem reich zu werden. Heute gibt es Milliardäre und bald Billionäre, die nur mit einer App oder Idee Kapital sammeln und sehr reich werden. Deshalb gibt es immer mehr Reiche und Superreiche.
ZEIT: Es ist also einfacher geworden, reich zu werden – aber nicht durch normale Arbeit. Ist das für eine Leistungsgesellschaft gefährlich?
Druyen: Das Leistungsversprechen, wonach jeder es durch Arbeit bis nach oben schaffen kann, gilt nicht mehr. Und ja, es kann eine Demokratie gefährden, wenn viele Leute den Eindruck haben, dass sich Leistung nicht mehr lohnt.
ZEIT: 82 Prozent der Angestellten in Deutschland glauben laut einer Forsa-Umfrage (https://news.kununu.com/happiness-index-2025-arbeit-reichtum-gehalt/), »mit einem normalen Job niemals Reichtum erlangen zu können«.
Druyen: Damit haben sie auch völlig recht.
Es klingt zunächst wie ein Widerspruch, aber im Grunde hat er recht. Mit normaler (abhängiger) Arbeit, z.B. als Angestellter, wirst Du nicht “reich”, kannst aber wohlhabend werden und ein sorgenfreies Leben führen (s.o.). Wirklich “reich” wirst Du aber nur wenn Du mit einer bestimmten Idee ein Unternehmen gründest (die Entwicklung von “Apps” sind am Ende auch Unternehmungen) und damit extrem erfolgreich wirst (oder auch als Sport- oder Medienstar).
Der Artikel lässt sich über die gängigen Wege lesen.