• TanteRegenbogen@feddit.org
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        5 days ago

        Also wenn ich aufm Dorffest sexuell belästigt werde, weil ich als nichtbinäre Person im Dorf nicht geoutet bin, aber mich femininer präsentiere und ich deswegen als “Schwuchtel” und “Transe” beleidigt werde und mich laut den Leuten “als Mann zu geben habe”, soll toxische Männlichkeit nicht existieren?

        Oder die Sache, dass in fast jedem Ort unter 20000 Einwohner wo ich hingehe sind relativ starre Männlichkeitsbilder präsent und ich von irgendjemanden dumm angelabert werden oder mit ekelhaften Anmachsprüche konfrontiert werde, soll es keine toxische Männlichkeit geben?

        Leck mich doch mal am Arsch mit deiner mangelnder Einsicht!

        • gajustempus@feddit.org
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          5 days ago

          was du beschreibst, ist keine toxische Männlichkeit, das sind Arschlöcher. Arschlöcher picken sich den-, die- oder dasjenige heraus, der ihnen gerade einen Lacher oder einen blöden Spruch entlockt. Ob das nun wer ist, der sich etwas seltsam kleidet, eine seltsame Frisur hat, eine andere Wertevorstellung oder sonstwas, ist dann nur gerade EINE der Variablen. Nimmt man die weg, werden die Leute nicht besser, sie wechseln schlicht auf das nächste Ziel und ziehen dort dann die gleiche Nummer noch einmal ab.

          So etwas als “toxische Männlichkeit” zu bezeichnen, greift zu kurz und ist in eine andere Richtung dann ebenfalls diskriminierend. Es löst keine Probleme, sondern vertieft im Gegenteil nur den Graben zwischen den Menschen. Denn so ist man automatisch entweder “einer von uns”, oder “einer von DENEN”.

          • TanteRegenbogen@feddit.org
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            5 days ago

            Da hast du keine Ahnung was toxische Männlichkeit bedeutet. Es bedeutet nicht, dass Männlichkeit an sich toxisch ist, sondern dass ein starres festhalten an einer bestimmten männliches Rollenbild toxisch ist und es hat reale Folgen. Da werden Männer die traditionelle männliche Rollenbilder nicht entsprechen gemobbt und ausgegrenzt. Und besonders Frauen und Transmenschen leiden unter den Folgen toxischer Männlichkeit, weil dieses männliche Rollenbild auch eine gewisse Dominanz vorschreibt.

            Informier dich mal besser, statt irgendwas darüber zu mutmaßen.

    • freeman@feddit.org
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      5 days ago

      lies mal alle Kommentare über dir. Keinen einzigen toxischen Kommentar, vermutlich viele davon von Männern. Es ist so toll diese Kreativität und Unterstützung unter Männern zu sehen und ich bin mir sicher, dass bei einigen reflektierende Gedanken über die zeitgenössische, „heteronomative“ Mode losgetreten wurden. Und was ist dein Beitrag? Ein Feminismus-Schlagwort zynisch-pessimistisch reinzuquetschen. Danke dafür, sehr konstruktiv, hilft wahnsinnig.

      Entschuldige die Tirade, regte mich grad auf, ich hätte nicht so weit runterscrollen sollen.

      • 🦄🦄🦄@feddit.org
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        5 days ago

        Ich würde ja auch lieber in einer Welt leben, in der das Fediverse repräsentativ ist, aber ist halt nicht so.

      • TanteRegenbogen@feddit.org
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        5 days ago

        Kannst so viel labern wenn du davon nicht regelmäßig davon betroffen bist. Das ist so realitätsfern wie zu behaupten, dass es kaum noch Gewalttaten gegen queere Menschen in Deutschland gäbe.

        Geh du mal auf dem Land im Rock zu ner Veranstaltung und du wirst erleben was toxische Männlichkeit ist.

        • freeman@feddit.org
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          5 days ago

          Nun ja. Die Zustände in unserer Gesellschaft stören mich ebenfall, da bin ich voll bei dir, auch wenn ich als cis Mann nicht (gleich) von solchen Vorfällen betroffen bin. Was mich stört ist, dass dein Kommentar hier in meinen Augen absolut nix bringt. Das zynische darin passt nicht in die so offene, angeregte Unterhaltung hier. Mir ist klar, dass meine Antwort vlt übertrieben war. Aber das stöhnen über die Zustände habe ich so langsam satt. Dein Kommi war nur gerade der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

          Ich habe schon so viele Stunden Feminist:innen in meinem Leben zugehört, was alles schlecht ist am „Patriarcht“ usw. Und obwohl ich zu 95% der gleichen Meinung bin und politisch die gleichen Parteien wähle, werde ich so häufig mit unkonkreten Sprüchen beworfen, die schlussendlich ja alle nichts bringen. All die Schlagwörter den Gleichgesinnten um die Ohren hauen, möglichst entrüstet sein über die Zustände und der, der am wenigsten stark seine Meinung sagt oder etwas Gemässigtes sagt, auf den wird eingeredet, bis er die anderen inhaltlich übertrifft oder eine Splittergruppe gründet. Solidarität, Austausch und gegenseitiges Unterstützen wäre so viel hilfreicher.