Der gewöhnliche Standard-Firefox nervt mich inzwischen regelmäßig. Zum einen die Trägheit nach längerer Nutzung und immer kürzere Abstände zwischen Updates, die mir bevormundend nicht mehr nur vorgeschlagen werden.

Es ist toll, wenn Fehler und Sicherheitslücken zügig erkannt und gebannt werden, aber ich möchte den Zeitpunkt bestimmen wann ich sie herunterlade und installiere. Die Einsellung “Nach Updates suchen, aber wählen, wann sie installiert werden” kommt dem am nächsten, ist aber trotzdem unzureichend, finde ich.

Außerdem kam es kürzlich dazu, dass ich nicht einmal mehr neue Tabs öffnen und Webseiten aufrufen konnte ohne den Browser neu zu starten. Mozilla hat mich dazu aufgefordert. Nachdrücklich. Als ich dem widerwillig folgte, wurde mir stolz präsentiert was die soeben neu installierte Version für Änderungen mit sich bringt.

Also wenn ich jetzt schon wechsle, dann fange ich auch recht frisch an und installiere die Erweiterungen nach und nach, übernehme vorhandene Profile nicht. Aber für den Fall der Fälle wäre es schön, wenn es keine zu großen Abweichungen gibt und eine nachträgliche Übernahme ohne schwere Kompatibilitätsprobleme möglich wäre. Ich denke, mir würde ein solider, sicherer und grundlegender Browser gefallen den ich mir selbstbestimmt mit Erweiterungen und Konfigurationen verbessere. Einen von Haus aus gefühlt bereits sehr überdimensonierten und übertrieben ausgestatteten Firefox brauche ich nicht.

Mit welchem Fork seid ihr unterwegs? Und wieso gerade mit diesem?

      • W4nd3r3r@lemmy.ml
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        2 months ago

        Ich habe mehrere Firefox forks ausprobiert (unter Windows) wie z.B. LibreWolf, Floorp, Zen Browser.

        Meine persönliche Erfahrung:

        Ich muss sagen, dass Waterfox der Beste ist. Wird schneller und öfter aktualisiert, die Benutzeroberfläche ist nicht zu sehr verwirrend wie z.B. im Zen Browser.

        Ich bin leider gezwungen auf der Arbeit einen älteren PC zu nutzen und die restlichen drei Forks haben immer den PC belastet während ich sie genutzt hab.

        Waterfox ist stets schnell und schont resourcen. Er kommt auch mit einem integrierten Adblocker, der jedoch auf Youtube die Werbung nicht blockiert hat, weswegen ich ihn deaktivieren und Ublock Origin installieren musste.

  • illusionist@lemmy.zip
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    2 months ago

    Daa hört sich nicht nach linux an. Ich benutze firefox als flatpak und bin sehr zufrieden. Ich kriege updates gar nicht mit.

    • Heiliger Strohsack@feddit.orgOP
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      2 months ago

      Tatsächlich geht es um Windows. Ich betrachte das mal als Grund meinen bereits beabsichtigten Wechsel noch zu beschleunigen…

      Finde ich an dieser Stelle aber durchaus interessant, dass Mozilla das nicht einheitlich handhabt. Schieben Linux-Systeme schlicht Riegel davor oder wurden wohlmöglich durch die letzten Updates nur Bugs gefixt, die Windows betreffen?

      • illusionist@lemmy.zip
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        2 months ago

        Linux benutzt traditionell gesehen keine exe dateien um software zu installieren. Traditionell wurde software von den Betriebssystem-Verwaltern (z.b. fedora / opensuse / arch) verwaltet und an die benutzer verteilt. Zentral. Softwarehersteller kümmern sich nicht um die verteilung. Seit ein paar Jahren sind wir im Wandel. Software wird nicht mehr mit den Betriebssystem Paketen vermischt (ähnlich wie android). Und Software wird separat verpackt, z.b. mit flatpak. Da verteilt nicht mehr der OS-Verwalter, sondern der flatpak verwalter (aber auch nicht der software-hersteller). Mein betriebssystem opensuse aeon aber auch atomic fedora aktualisieren die apps vollautomatisch im hintergrund. Man kriegt gar nichts mit. Außer release notes. Wenn ich eine app wieder öffne hab ich die neuere version