Suizidgedanken: Wo Betroffene Hilfe bekommen:
Bei akuter Suizidgefahr: Notruf 112
Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen bietet die Seite der Deutschen Gesellschaft für SuizidpräventionBeratung in Krisensituationen:
Wenn Sie sich in einer akuten Krise befinden, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter 112 Sie erreichen die Telefonseelsorge Tel.: 0800/111-0-111 oder 0800-111 0 222 rund um die Uhr
oder
Kinder- und Jugendtelefon Tel.: 0800/111-0-333 bzw. wochentags von 14 bis 20 Uhr Tel.: 116 111
Über die Telefonseelsorge ist auch eine Online-Beratung möglich.Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven eine Email-Beratung als Orientierungshilfe an.
Der Transparenz und Vollständigkeit wegen:
0800 111-0-111 = TelefonSeelsorge® der katholischen Kirche
0800-111 0 222 = TelefonSeelsorge® der evangelischen Kirche
030 443 509 821 = Muslimisches SeelsorgeTelefon
In dem Artikel fehlt eine Darstellung der Altersstruktur der Suizidenten. Soweit ich weiß, fällt die Zunahme der Suizide ganz überwiegend auf die alten und ganz alten Menschen, die einfach eine Möglichkeit sehen, dem Elend von Zerfall und Demenz und der Verwahrung im Pflegeschließfach zu entkommen.
In meinem Umfeld (ich bin um die 60) sprechen wir auch schon ganz offen drüber.
Scheint tatsächlich Peaks zu geben um 55-64, und 80 bis 89: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/sterbefaelle-suizid-erwachsene-kinder.html
Ich denke mal, völlig ohne Statistik gesehen zu haben, da gibt es mehrere Gruppen.
Ich hab einen Verwandten an Demenz sterben sehen, das ist kein schöner Tod. Du läufst noch rum, bist äußerlich noch diese Person, aber innen drin ist Licht aus. Und viele Leute kommen dement mit der Welt überhaupt nicht mehr klar, haben Angst, verstehen ihren Zustand nicht etc… das möchte ich auch nicht erleben müssen.
Demenz ist echt übel, da kenne ich keine guten Geschichten. Gerade die Verwirrung und Angst und die daraus entstehenden Aggressionen will niemand seinem Umfeld und sich selber zumuten.
Da ist der geplante sanfte Ausstieg die attraktivere Option. Gehen, wenn es noch geht.