• trollercoaster@sh.itjust.works
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    5 days ago

    Die Antwort auf die erste Frage hätte sich jederzeit ändern können. Leider gibt es in Deutschland genug putinfreundliche und korrupte Politiker und Parteien, dass man sich auf irgendwelche Zusagen in die Richtung nicht langfristig verlassen kann. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Russland sehr erfolgreich mittels psychologischer Kriegsführung agiert, um ihm genehme politische Entscheidungen oder Machtverhältnisse in westlichen Ländern zu voranzutreiben. (Brexit, Wahl Donald Trumps, Erstarken rechter, putinfreundlicher Parteien in praktisch allen EU-Ländern, inklusive AfD in Deutschland)

    Zur dritten Frage denke ich, dass es da hauptsächlich um die Gelegenheit ging. Natürlich kann man eine solche Aktion in die Zukunft verschieben, aber wenn man jetzt eine Möglichkeit hat, sie durchzuführen, und angesichts ständiger russischer Sabotageangriffe auf westliche Infrastruktur, (Anker “ausversehen” durch Unterseekabel ziehen war auch zu der Zeit schon ein Ding, soweit ich mich erinnern kann) musste man davon ausgehen, dass Infrastruktur irgendwann besser bewacht wird. Auch das geeignete Personal zur Durchführung einer solchen Aktion kann zu einem passenderen Zeitpunkt nicht (mehr) verfügbar sein, schließlich ist Krieg und Sabotagespezialisten leben im Krieg gefährlich.

    • Melchior@feddit.org
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      5 days ago

      Einer der zwei NordStream2 Stränge wurde nicht zerstört. Damit kann man technisch immer noch Gas von Russland nach Deutschland transportieren. Das passiert allerdings nicht.

      • Elvith Ma'for@feddit.org
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        5 days ago

        Bringt mich zu einem Gedankenexperiment: Könnten wir denn nicht gleichzeitig Russland sanktionieren, sodass sie kein Gas liefern dürfen UND auf die Strafzahlungen wegen den vertraglich geregelten aber nicht erbrachten Liefermengen bestehen?