• gajustempus@feddit.org
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    4 days ago

    Bezeichnend: Der Mann ist seit 2019 Vorsitzender der AfD-nahen Hayek-Gesellschaft

    Hat natürlich nichts mit nichts zu tun…

  • Der aus Aux@feddit.orgOPM
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    4 days ago

    Und wir sägen an der nächsten Errungenschaft der Nachkriegszeit.

    Getreu dem Motto, Reichtum muss sich lohnen.

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          2 days ago

          So hart wie letztes Mal gestampft wurde, hat ja nicht gereicht, das wurde trotz einer ganzen Menge Stampferei eingeführt. Damals gabe es riesige Demos mit tausenden von Teilnehmenrn und allerlei andere Aktionen, in einzelnen Bundesländern sogar Boykottversuche. Hat die Politik aber nicht wirklich gejuckt.

          Das Einstampfen ist erst wesentlich später passiert, weil Teile des politischen Spektrums gemerkt haben, dass das Scheiße war, bzw. bei der nächsten Wahl Stimmen abgreifen wollten. Das waren wahrscheinlich die Parteien, die zufällig gerade nicht von den Lobbyorganisationen hinter den ganzen “Spitzenökonomen” bezahlt wurden. Und gegen so viel Geld und Medienmacht, wie da reingebuttert wurde, kann man nicht so leicht anstinken, insbesondere nicht als relativ kleine gesellschaftliche Randgruppe. Da standen so Organisationen wie die IHK, Bertelsmann, Springer, die INSM usw. dahinter.

          • luciferofastora@feddit.org
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            1 day ago

            Dann wurden nicht die richtigen Leute gestampft, schätze ich…

            Ich spreche hier aus Frust, nicht aus konkreter Überlegung, dass Gewalt hier realistisch was gutes erreichen könnte. Pisst mich bloß an, dass diese Parasiten so respektiert werden. Wer (gute) Bildung teurer oder schwerer zugänglich machen will, gehört geächtet, nicht mit arroganten Titeln dekoriert und in den Medien abgedruckt nachgeplappert. Das einzige “Spitze” an denen ist, dass sie ein Dorn im Auge sind.

      • TJA!@sh.itjust.works
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        4 days ago

        Ist aber schon wieder ein bisschen her. Da erinnern sich offensichtlich die meisten nicht mehr dran. Dann kann man das ruhig noch mal versuchen

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    36
    ·
    4 days ago

    Also Abschaffung von Krankenkassenleistungen, Kürzungen/Strafen für Arbeitslose und Verweigerung von Bildung für Arme. Bald eine Reihe im CxU-Bingo, immer schön weiter wählen!

    • Tartufo@lemmy.world
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      5
      ·
      4 days ago

      Ich frag mich halt echt von Tag zu Tag mehr wohin ich auswandern soll. Gäb dann -1 vollzeit arbeitenden Biodeutschen für die Statistik, also genau das, was die ja nicht wollen.

    • NecroticEuphoria@lemmy.ml
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      2
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      4 days ago

      Da fragt man sich, wozu man überhaupt noch Steuern zahlt.

      Wahrscheinlich bald nur noch zur Subvention von Unternehmen und Sondervermögen für die Bundeswehr.

  • macniel@feddit.org
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    edit-2
    4 days ago

    Sein Konzept sieht vor, dass Absolventen die Kosten erst zurückzahlen, wenn sie im Berufsleben stehen. „Das Prinzip müsse aber sein, dass Studierende für die Nutzung der Hochschulressourcen später als Berufstätige aufkämen“, betonte der Ökonom. Für Absolventen, die nach dem Studium kein ausreichendes Einkommen erzielen können, würde der Staat als Garantiegeber einspringen.

    Korrigiert mich bitte wenn ich mich falsch erinnere, aber ich musste mein BAföG sowie Studienkredit selbst abbezahlen?

    Worauf will also dieses Genie hinaus?

    • B0rax@feddit.org
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      23
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      4 days ago

      Du musstest von deinem BAföG keine Studiengebühren bezahlen (vom semesterbeitrag mit <500€ pro semester mal abgesehen). Er will Studiengebühren wie in den USA einführen, sprich mehrere Tausende Euro pro Semester.

    • HerrVorragend@lemmy.world
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      12
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      4 days ago

      BAföG war ja für Deinen Lebensunterhalt während des Studiums.

      Jetzt soll das Studium selbst noch zusätzlich kosten.

    • D_a_X@feddit.org
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      4 days ago

      Dass du dir deinen Kredit selbst in der Privatwirtschaft besorgst. Mit einem anständigen Zinssatz natürlich

  • RidderSport@feddit.org
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    12
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    4 days ago

    Das würde generell auch nur dann funktionieren wenn man nach den Studium genug verdienen würde. Aber selbst als Richter liegt das Jahreseinkommen je nach Bundesland und Dienstalter zwischen 60 und 90k Euro. Wenn man davon noch die Studigebühren abziehen muss ist schon hart. Hat man soziale Arbeit studiert oder was vergleichbares, dann gute Nacht.

    Dafür würde es sich nicht lohnen zu studieren.

  • Obin@feddit.org
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    edit-2
    3 days ago

    Vorbei mit dem kostenlosen Sitzplatz! Es wird Zeit, dass wir der Forstwirtschaft geben was ihr zusteht indem wir den Ast absägen auf dem wir sitzen!

  • RalfWausE@feddit.org
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    4 days ago

    Wenn wir eh alles von den Amis übernehmen wollen hätte ich bitte auch gerne deren sehr freizügiges Waffenrecht… man weiß ja nie wofür das mal gut sein kann…

      • TheTiltster@feddit.org
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        3 days ago

        Japp, ich “durfte” in NRW vom WS 06/07 bis zum WS 11/12 500€ pro Semester blechen. Aber ab 2009 hatte ich einen Job als WMA, der über Studiengebühren finanziert war. Ich bin also unterm Strich mit einem guten Plus rausgegangen. Jokes on you, FDP!

  • DeuxChevaux@lemmy.world
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    4 days ago

    Es sieht aus, als hätte der ökonom Angst vor der jüngeren Konkurrenz. Vielleicht hat er dafür ja gute Gründe.

  • smokeysnilas@feddit.org
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    4 days ago

    Ich bin absolut dagegen.

    Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      10
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      4 days ago

      Ein Argument was ich aber öfter gehört habe und was mir schon tragfähig erscheint ist, dass auch nicht Akademiker über ihre Steuern die Hochschulen finanzieren. Obwohl sie persönlich nie unmittelbar davon profitieren. Insofern bedeutet das derzeitige System auch eine Umverteilung von unten nach oben.

      Dieses Scheinargument ist ein ganz alter Hut und kommt aus dem Dunstkreis der INSM, einem der Vorreiter der Umverteilung von unten nach oben. Da wird einfach der Vorteil praktisch kostenlosen Bildungszugangs argumentativ ins Gegenteil verkehrt, indem man so tut, als wären die gesellschaftlichen Zustände, die durch den kostenlosen Zugang zu Bildung aufgebrochen werden sollen, ein Naturgesetz.

      Das gesamte Bildungssystem ist ein Stück Infrastruktur und die gesamte Gesellschaft profitiert davon. Wer das ändern will, will gesellschaftlich wichtige Infrastruktur zerstören.

    • HumbleExaggeration@feddit.org
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      4 days ago

      Ja, dafür ist so eine Solidargemeinschaft eben da. Jeder zahlt für den Straßenbau, auch wenn er kein Auto fährt, zahlt für Fußballübertragungsrechte oder den Tator im ÖR, auch wenn er es nicht schaut, zahlt für Bahntrassen, auch wenn er sie nicht benutzt, zahlt für Panzer, auch wenn er den Kriegsdienst verweigert. Nur so kann ein Staat funktionieren, wenn jeder seinen Teil beisteuert, in dem Wissen, dass es sich für das große Ganze schon lohnt und man auch etwas davon hat.