• luciferofastora@feddit.org
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    1 month ago

    Als jemand, der Fleisch mag und nicht die Willenskraft hat, davon komplett loszukommen, feier ich das immens. Killt die Fleischindustrie, dann hab ich irgendwann keine Wahl mehr.

    • saimen@feddit.org
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      1 month ago

      Ja bitte Fleisch teurer machen. Ich versuche schon meist Bio oder beim Metzger vor Ort zu kaufen, aber wenn man halt dann das billig Fleisch für weniger als die Hälfte sieht kommt man sich schon auch irgendwie verarscht vor.

    • gajustempus@feddit.org
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      1 month ago

      sehe ich ähnlich. Plus es hilft bei der Entscheidung, Fleisch nicht mehr wirklich als Massenprodukt, sondern als bewusste Entscheidung und etwas, was hochwertig ist, zu behandeln.

      Und vielleicht, ganz vielleicht, kommt Fleisch aus der Retorte - für das dann kein einziges Tier mehr hat leiden müssen - dadurch ein Stück schneller und ist dann sogar wettbewerbsfähig, was den Umstieg von der derzeitigen Fleischindustrie hin zu einer moderneren, aber ohne Einschränkungen in Sachen Kulinarik möglichen Lebensstil überhaupt erst erschafft.

  • Pantherina (he)@feddit.org
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    1 month ago

    ⚠️ Achtung, Agrarheute ist eine Zeitschrift der Tierausbeuter-Lobby. Der Artikel ist aber sehr neutral/positiv.

    Das Wording ist komisch, niemand macht irgendwas wertlos indem er nichts kauft. Tiere zu füttern und zu töten ist nicht wirtschaftlich, surprised Pikachu

    78 % der fixen Vermögenswerte im europäischen Ernährungssystem heute mit der Produktion tierischer Erzeugnisse und der Futtermittelerzeugung verbunden

    Das System ist absurd. Tierprodukte müssten VIEL teurer sein, wenn sie unter halbwegs umweltverträglichen, “Tierwohl-vertretbaren” Bedingungen und ohne Subventionen stattfinden würde.

    Die Tierindustrie ist pervers. Sie richtet soo viel Schaden an, und der wird dann auch (wie typisch im Umweltrecht) durch den Staat behoben. Grundwasserverseuchung, Verbreitung multiresistenter Keime durch die massenhafte Verwendung von Reserveantibiotika (und damit drohendes Antibiotika-Armageddon), Übergewicht, Herzerkrankungen, …

    Tierprodukte sind also nicht nur nicht tragbar, sondern werden noch dazu EXTREM gefördert. Und TROTZDEM lohnen sie sich nicht. Das liegt nicht an vegan lebenden Menschen, auch wenn sinkende Nachfrage diesem ekelhaften System natürlich den Rest gibt.

    • LwL@lemmy.world
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      1 month ago

      In nem ökonomischen Kontext könnte man das schon so bezeichnen, wenn jetzt plötzlich jeder veganer wäre, aber selbst dann ist aber ganz klar mit Absicht so formuliert, um das als was schlechtes darzustellen.

      In solchen Fällen macht die freie Marktwirtschaft halt mal das, was sie so macht bei sinkender Nachfrage. Das passierte ja auch nich von heute auf morgen, man hätte ja schon vorher auf was anderes umsteigen können. Mal davon abgesehen, dass Deutschland insgesamt immer noch verdammt viel Fleisch isst.

    • jenesaisquoi@feddit.org
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      English
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      1 month ago

      Selbstverständlich wird durch das nicht-Kaufen einer Sache diese Sache wertlos - denn der Markt bestimmt den Preis.

      Wenn wir eine Transformation der Ernährung und damit der Landwirtschaft wollen - was wir wollen! - dann ist es doch klar dass zB ein Melkautomat überflüssig und damit Wertlos wird. Das ist ok so.

  • Teppichbrand@feddit.org
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    1 month ago

    Heizung, Strom, Mobilität und hier nun Ernährung, überall die gleichen (Untergangs-)Kämpfe der alten Strukturen. In guten Zeiten haben sie gierig Gewinne abgriffen statt vorausschauend zu gestalten, nun betteln sie um mehr Zeit und Geld, weil das zerstörerische Geschäftsmodell kollabiert. Peinlich!

    “Wo vegan gegessen wird, werden Ställe und die entsprechende Infrastruktur wertlos.” 😱

    Der Artikel ist ein wilder Ritt!

  • Phineaz@feddit.org
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    1 month ago

    Naja, Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch. Klar ist es für Bauern schlecht wenn sie groß investieren und dann sinkt der Preis, aber das Problem besteht immer bei Investitionen.

    • Ooops@feddit.org
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      1 month ago

      Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch

      Doch, wenn wir aufhören, ungesunde Scheiße bis zum geht nicht mehr zu subventionieren, passiert das recht schnell. Dann würde ich nämlich schlagartig nicht mehr einen Bruchteil im Laden zahlen, für etwas, das in der Herstellung massiv teurer ist.

      Wird nur leider nicht passieren, solange ‘Investitionen’ längst primär nur noch in From von Lobbyisten und korrupter Politiker stattfnden.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      Deutsch
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      1 month ago

      Ich glaube schon, dass es da bestimmte Kipppunkte gibt. Du siehst es jetzt schon in der Schulverpflegung, dass in diesem Dreieck aus Nahrungsvorlieben, Kosten und Qualitätsanspruch Fleisch häufig nicht mehr platziert werden kann. Wenn du einen Teil Leute hast, die generell kein Fleisch essen, die generell keine tierischen Produkte essen oder eben kein Schweine- oder Rindfleisch und das Essen möglichst Bio sein soll, aber gleichzeitig auch bezahlbar, dann bleibt irgendwann nur die vegetarische oder vegane Variante übrig. Stell dir einfach mal vor, dass du eine Schulmensa betreiben musst mit dem Anspruch, dass du allen Kindern etwas anbieten musst, in bezahlbar. Du kannst aber dann auch nicht 5 verschiedene Essen anbieten - und dann bietest du halt vegan als kleinsten gemeinsamen Nenner an.

      Und das zieht sich dann halt auch einmal durch alles - wenn du Freunde zum Essen einlädst und da sind diverse Veganer dabei, dann haust du idealerweise kein Spanferkel auf den Grill. Machst du Catering für eine Veranstaltung, dann kannst du jetzt schon nicht gut den Schweinebraten servieren. Mit einem steigenden Anteil an Vegetariern musst du dir Gedanken über die vegetarischen Gerichte auf deiner Speisekarte machen oder du gehst als Restaurant halt pleite.

      Diese Kipppunkte können schnell kommen und kommen auch und gerade wegen lautstarkem Geschrei der Fleischfans. Wenn dein Restaurant halt keine vernünftigen vegetarischen Gerichte hat, dann kommen nicht nur die Vegetarier nicht, sondern dein Restaurant wird dann von ganzen Freundeskreisen nicht besucht, weil die Vegetarier für andere Restaurants plädieren und die Familienfeier findet dann dort auch nicht mehr statt.

  • Toe@feddit.org
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    1 month ago

    Es braucht eine Studie dafür, dass eine Investition für ein Produkt nur sinnvoll ist wenn dieses sich verkauft? Bzw. Dass,sich Investitionen in ein Produkt, dass demnächst stärker gefragt ist mehr lohnen?

    Veganer machen den großen Teil der Ställe wertlos und wahrscheinlich bewirtschaftbares Ackerland und möglicherweide Kunstdünger teurer. Ich denke das bekommt jeder Sechsklässler noch abgeleitet. Ich gehe davon ais, dass Bauern rechnen können und anhand von Zahlen/Fakten ihre strategischen Investitionen planen. Theoretische Modellrechnungen zeigen nur das mögliche Risiko (Geschwindigkeit) auf. Zahlen über den Verlauf und Trend fehlen leider (bisher).

    • da_cow (she/her)@feddit.org
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      1 month ago

      Das interessante an der Studie ist, wie groß die Entwertungen bei verschiedenen Graden an Verzicht auf tierische Produkte tatsächlich sind.

      Ich glaube das ein Verzicht eine Entwertung von Vermögenswerten mit sich zieht war allen klar.

  • ___qwertz___@feddit.org
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    1 month ago

    Die Studie kommt zu der Schlussfolgerung dass bei mehr veganer Ernährung weniger Tierhaltung und mehr pflanzliche Lebensmittel benötigt werden?! Oha!

    • Pantherina (he)@feddit.org
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      30 days ago

      Lol stell dir vor du lebst in einer Welt in der Menschen die Umwelt zerstören und in extremen Mengen Tiere foltern und töten.

      Und viele Menschen wollen es lieber ignorieren