Aus einem anderen Artikel
Die RAV-Vorsitzende und Mit-Initiatorin des offenen Briefs, Angela Furmaniak, erklärte, das Grundgesetz gebe “ein Instrument an die Hand, das nun endlich eingesetzt werden muss”. Die Politik dürfe sich “nicht mehr hinter Scheinargumenten verstecken”, sondern müsse “handeln, bevor es zu spät ist”.
Amen!
Jetzt ist der Zeitpunkt um Druck aufzubauen.
Das Gutachten liegt auf dem Tisch. Die Frage, ob ein Verbotsverfahren überhaupt Chance auf Erfolg hätte, stellt sich nicht mehr.
Währenddessen wird man in Niedersachsen ungeduldig und fragt sich für die anstehenden Kommunalwahlen: AfD-Kandidaten einfach so vom Wahlzettel streichen?
Immer mehr AfD-Kandidaten werden von den Bürgermeister- und Landratswahlen ausgeschlossen – wegen Zweifeln an der Verfassungstreue. Die strenge Prüfung hat mit ihrer Rolle als Beamte zu tun, aber auch mit dem kürzlich geänderten Verfahren.
Klingt prinzipiell doch nach einem guten Plan… ob so ein Verfahren auch auf Bundesebene möglich wäre?
Jetzt könnte man argumentieren, dass man die Landtagswahl Sachsen-Anhalt abwartet, um damit klar zu sehen, aber ich fürchte, selbst wenn die AfD in Sachsen-Anhalt dann radikal alles umsetzt wird weiter argumentiert: “Was wenn das nur der LV ist, was wenn die in MV ganz zahm sind…?” Zum kotzen.
Ich befürchte ohnehin, dass die sich in S-A erst mal ganz zahm zeigen werden. Am ehesten kann man auf die Unorganisiertheit und internen Konflikte hoffen. Dass die da ein kleines drittes Reich aufziehen, wird erst mal nicht passieren, denke ich.
Schade, dass es nicht möglich ist, gute Politik zu machen und dadurch der AFD die Wähler wegzunehmen.
Das ist bei der Propaganda nicht möglich, egal wie gut die Politik ist.
Jo, das scheinen sich unsere Großparteien auch zu denken. Ich finde ja, es wäre zumindest mal 'nen Versuch wert.
Ich habe ja meinen Abgeordneten mal eine Mail geschrieben. Von der CDU kam die 08/15 Floskel. Wir wollen sie politisch besiegen. (Wollt ihr nicht sonst wäre Fritz längst weg und gas Kathi auch) nur bei der SPD habe ich das Gefühl das sie es tun würden. Wissen aber auch das ihr Koalitionspartner es nicht will.