Patrick Bredow studiert Wirtschaftsinformatik in Berlin. Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung und das Thema Migration ließen ihn politisch nach rechts rücken, sagt der 20-Jährige. Heute ist er AfD-Mitglied. Beim Dating spricht er darüber oft nicht.

“Wenn die schon nur mitbekommen, dass man irgendwie konservativ, rechts oder Christ ist, allein das wird schon abwertend gesehen” Patrick Bredow, Studierender

“Dann wird man direkt geblockt oder geghostet, weil man den falschen Parteien oder Politikern folgt”, meint Bredow.

  • Majoran@feddit.org
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    23 days ago

    Wer aufgrund “Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung” als Reaktion die AfD wählt, sollte vielleicht auch nicht Wirtschaftsinformatik studieren. Ein Studium Fundamentale zur Ausbildung des kritischen Denkens wäre da sicher gewinnbringender.

  • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    23 days ago

    “Wenn die schon nur mitbekommen, dass man irgendwie konservativ, rechts oder Christ ist, allein das wird schon abwertend gesehen.” Patrick Bredow, Studierender

    Und weißt du, lieber Patrick, bei wem du dich da bedanken kannst?

    BEI DEINEN PARTEIGENOSSEN, DU GARTENGERÄT!

    Warum will nur keine Frau was mit dir zu tun haben wenn du Mitglied in einen Verein bist der so aktiv an den Bürgerrechten von Frauen sägt und hart erkämpfte Gleichberechtigung rückabwickeln will? KOMISCH.

    Hast du mal angeboten direkt mit häuslicher Gewalt anzufangen? Das wäre mindestens genauso verlockend!

    Ich weiß nicht mal mehr ob das Rageköder sind oder ob der einfach wirklich so ein Dorsch ist.

    An alle online Partnersuchenden, ich wünsche euch viel Glück und Nerven aus Stahl.

    • Tarogar@feddit.org
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      23 days ago

      “Ich weiß nicht mal mehr ob das Rageköder sind oder ob der einfach wirklich so ein Dorsch ist.”

      Aus eigener Erfahrung mit so Leuten die in die Richtung tendieren: die sind so Dorsche. Intelligenz sucht man da wirklich vergebens und beratungsresistent sind sie auch.

  • JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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    23 days ago

    Ich find’s schon irgendwie witzig, wie sehr der Typ sich in wenigen Sätzen so richtig unsexy disqualifiziert als Partner:

    • Hart überzeugtes AfD-Mitglied
    • Wehleidige Opferhaltung, dass alle einem was böses wollen, nur weil man aktives Mitglied einer Partei ist, die andere Menschen entrechten möchte und hasst
    • Er lügt aktiv und bewusst seine Datingpartnerinnen an

    Alles in wenigen Sätzen. Da kann man nur schreiend in den Wald laufen und Bären daten.

  • Ekybio@lemmy.world
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    23 days ago

    In meiner ganzen Zeit im Pool von Online-Dating-Apps hab ich immer wieder so Sätze gelesen wie:

    • Keine AfDler
    • Keine Schwurbler
    • Keine Faschisten
    • Fuck CxU etc.

    Steht bei mir inzwischen auch drinne und ich hab am eigenen Leib erlebt dass Männer (und ja es waren wirklich immer nur Männer) ihre politische Position, solange diese nicht offen links ist, höchstens noch als “Mitte” angeben, meistens aber ganz weg lassen. Bumble hatte die Option für “eher rechts”, die hab ich nur einmal bei wem gesehen, der offenbar das Spiel nicht verstanden hat. War wenigstens ein leichter Swipe in dem Fall…

    Ich finde es belastend dass diese Leute beim Dating darüber nicht reden wollen oder sogar lügen, weil sie sich bewusst sind dass es dann Konsequenzen gibt und keiner sie haben will, aber ihre kaputte Meinung trotzdem nicht ändern wollen.

    Fazit: Faschist sein macht unsexy.

  • Petersson@feddit.org
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    23 days ago

    Patrick Bredow studiert Wirtschaftsinformatik in Berlin. Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung und das Thema Migration ließen ihn politisch nach rechts rücken, sagt der 20-Jährige. Heute ist er AfD-Mitglied. Beim Dating spricht er darüber oft nicht.

    “Wenn die schon nur mitbekommen, dass man irgendwie konservativ, rechts oder Christ ist, allein das wird schon abwertend gesehen” Patrick Bredow, Studierender

    “Dann wird man direkt geblockt oder geghostet, weil man den falschen Parteien oder Politikern folgt”, meint Bredow.

    Frauenfeindlicher Hundesohn, der Frauen daten will, beschwert sich darüber, dass Frauen keine frauenfeindlichen Hundesöhne daten wollen.

  • it_depends_man@lemmy.world
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    23 days ago

    Ich glaube wir haben noch irgendwie einen kulturellen Schaden bei der Selbstakzeptanz das das ok ist, Menschen mit bestimmten Meinungen oder Religionen nicht zu daten und dann auch dabei zu bleiben.

    Ich glaube und hoffe z.b. das Frauen ihre Meinungsfreiheit, Wahlrecht, Unabhängigkeit, wo wir in den letzten 70 Jahren wirklich Fortschritte gemacht haben, wichtiger ist als einfach nur einen Freund oder Mann zu haben.

    Und umgekehrt gilt das genauso, es gibt genug Extremistinnen die beim Feminismus zu weit in Richtung “alle Männer sind Schuld und böse” abgebogen sind.

    Das ist ok.

    Nur ne Beziehung kommt dann da halt nicht zustande. Sollte halt niemanden wundern…

  • Senseless@feddit.org
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    23 days ago

    Mit Selbstreflektion hat er es nicht so, was? Nein, nein, wird sicher an den anderen liegen!

  • da_cow (she/her)@feddit.org
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    23 days ago

    Ich judge Leute nicht wegen der Partei die Sie wählen, sondern wegen der Einstellung die diese Vertritt, mit der diese Person ja offensichtlich kein Problem hat und dessen Menschenbild sie ja irgendwie teilt.

  • Ooops@feddit.org
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    23 days ago

    "Wenn die schon nur mitbekommen, dass man irgendwie konservativ, rechts oder Christ ein rassistischer, frauen-feindlucher Menschenhasser ist , der Faschisten unterstützt , allein das wird schon abwertend gesehen.

    Und mit Recht.

  • Samsy@lemmy.ml
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    23 days ago

    Völlig logisch dass die Sachsen-Anhalt AfD somit konsequent die Schulpflicht abschaffen will. Wo kommen wir denn da hin, wenn Frauen genug Bildung haben um einen Faschojungen zu erkennen. /s

    • Melchior@feddit.org
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      23 days ago

      Das geht halt am Ende in beide Richtungen. Sprich wenn linke Frauen einen Partner haben wollen, der nicht rechts ist, dann ist das Angebot dort begrenzt und einige werden keinen abbekommen.

  • wildemind@feddit.org
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    23 days ago

    Das ist ja komisch. Ich frage mich warum die junge Frauen ihre Rechte nicht im Namen des traditionellen Familienbilds einschränken lassen wollen. 🤔

    • blackberry28@sh.itjust.works
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      23 days ago

      Ernste Frage: Aber Frauenrechte durch den Islam einschränken zu lassen ist in Ordnung? Denn ich sehe da diesbezüglich sehr wenig Kritik von links am Islam.

      • foreverknew@lemmy.zip
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        23 days ago

        Du hast da schon gewissermaßen einen Punkt, dass das, gelinde gesagt, schwierige Frauenbild im Islam (wie auch in so gut wie jeder anderen Religion) nicht eines der Hauptthemen linker, feministischer Debatten ist. Allerdings wird dies auch häufig im linken Diskurs kritisch hinterfragt, z.B.:

        https://taz.de/Kritik-an-Islamismus/!5700251/ https://taz.de/Kritische-Theorie-gegen-Islamogauchisme/!6154515/

        Du wirst von keiner Feministin hören, dass das so “in Ordnung” ist. So eine Aussage würde ich irgendwo zwischen Strohmann-Argument und Whataboutism verorten. Einer der Gründe, warum sich viele davor hüten, sich auf diese Debatte einzulassen, ist, dass sie oft als Feigenblatt für islamfeindliche Einstellungen missbraucht wird. Und komischerweise eher von Leuten vorgebracht wird, die vom Feminismus ohnehin nicht viel halten.

        Edit: “Den Islam” gibt es natürlich nicht, weil er so unterschiedlich gelebt wird. z.B. von feministischen muslimischen Frauen.

      • wildemind@feddit.org
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        23 days ago

        Ich stelle mich gegen diese Denkweise, egal von wem es vertreten wird. Politisch gesehen ist das eine rechte Ideologie. Ich habe kein Problem mit Religion, solange es sich um einen persönlichen ausgeübten Glaube handelt. Muslime sind ja auch nicht zwangsläufig Islamisten.