Der Irrsinn wird immer skurriler.
Du hast einen Vertrag. Du erfüllst Deine Seite des Vertrages. Die Gegenseite erfüllt ihre. Jetzt sollst Du umsonst was drauf legen. Für Doitschland!!! Völlig verrückt. Eine Firma bei der du angestellt bist ist keine Familie und auch kein Freundeskreis. Wenn die was extra haben wollen können sie das gerne für lecker extra Euros kaufen, wenn ich es denn überhaupt im Angebot habe.
Du erfüllst Deine Seite des Vertrages. Die Gegenseite erfüllt ihre. Jetzt sollst Du umsonst was drauf legen. […] Völlig verrückt.
Einmal hatte ich einen Chef, der “etwas draufgelegt” hat. Er hat mich zeitweise nur alle paar Wochen getroffen (wegen Reisetätigkeit) und dann jedesmal ein hübsches Essen im Lokal spendiert. Einfach so, ohne weiter ein Wort darüber zu verlieren.
Wir brauchen noch eine Studie darüber, wie viele Prozent der Arbeitgebenden im Monat nur maximal das zahlen, was vertraglich vereinbart wurde.
Arbeitgebenden
An sich schon arg verqueer. Nun, mit dem Ent-Generativum extremst schräg.
Das schlägt die „Busfahrenden“ um Längen. LoL
Von mir aus auch Arbeitgebys, aber bissi cringe, dass wir immer noch über das Entgender-Thema reden. Fühlt sich ein bisschen an, wie Leute, die sich 2025 noch über Menschen mit FFP2-Maske echauffieren.
Eigentlich sind die so genannten Abeitgebenden die Arbeitnehmenden.
Ja, Känguru.
“Immer mehr Firmen zahlen nur nach Vorschrift”
Wer unbezahlte Mehrarbeit will, muss sich auch so verhalten. Arbeitgebys machen halt meistens auch höchstens das Minimum. Und wer scheiße bezahlt, bekommt Scheiße geliefert.
Und wer scheiße bezahlt, bekommt Scheiße geliefert.
If you pay peanuts, you get monkeys
„Geringe emotionale Bindung ist kein Einstellungs-, sondern ein Führungsproblem“
Wenn ich meinem Vorgesetzten 2x erzählt habe, dass ich mit den übertragenen Aufgaben fertig bin und die nächste Aufgabe brauche und es passiert dann nix, dann beschäftige ich mich halt selber.
Das ist übrigens der Grund, dass ich hier in letzter Zeit weniger poste. Ich bin nicht mehr angestellt und zu Hause hab ich mehr zu tun, als am PC Präsenz zu zeigen. 😝
Frechheit! Das ist so nicht mit uns abgesprochen worden! Wo kommen wir denn da hin, wenn sich hier jeder einfach ein Leben neben dem Fediverse aufbaut? /s
Ich frage mich, wie man im Jahr nur 5 Tage krank sein kann. Das hat man doch fast schon mit nur einer Erkältung erreicht.
Das ist im Endeffekt eine Funktion aus Alter, Gesundheitszustand und Lebensumständen. Wenn du jung bist, entsprechend gesund und vielleicht fit, steckt dein Körper viele Sachen viel besser weg. Hast du keine kleinen Kinder, die dir jede neue kreative Seuche aus der Kita mitbringen, hast du da auch weniger Probleme. Hast du einen Job, der dich nicht körperlich arbeiten lässt, dann sieht es bei ganz vielen Krankheiten auch noch einmal anders aus.
Die Kinder bringen die Seuche heim, das Immunsystem ist wegen Schlafmangel eh schon hinüber…der perfekte Cocktail 👍
Vor den Kids war ich alle drei Jahre mal wirklich krank. Jetzt eigentlich praktisch das ganze Jahr über, paar Wochen im Sommer nicht.
Ich war seit min 1 Jahr nicht erkältet, also wirklich nicht mal ne laufende Nase.
Dein Immunsystem hätte ich gerne
Glaube das ist nur Glück…
Ohne KiTa Infektionen klappt das easy, war bei mir jedenfalls auch so…bevor die Kleine in den Kindergarten kam…
Schaffe ich ganz entspannt. Zu Schulzeiten war das niedrigste, was ich an Fehltagen auf einem Zeugnis stehen hatte waren 2 Fehltage. Seit dem hat sich nicht groß was verändert.
Gut, in der Oberstufe hatte ich sehr, sehr viele Fehltage…aber das lag nicht an irgendwelchen Krankheiten.
Zwanzig Jahre nach dem Abi habe ich immer noch einmal im Jahr den Albtraum, dass ich nicht zum Abi zugelassen werde, weil ich zu viel geschwänzt habe 😅
Hatte auch mehr als nur eine Person bei mir in der Stufe, die Formal eigentlich nie hätten zum Abi zugelassen werden dürfen. Eine Person ist ungelogen vielleicht alle 2 Wochen mal aufgetaucht.
Aus dem Artikel:
Allerdings geben die Gallup-Experten dafür weniger den Mitarbeitern, als der jeweiligen Unternehmensführung die Schuld. „Geringe emotionale Bindung ist kein Einstellungs-, sondern ein Führungsproblem“, sagte Studienleiter Marco Nink. „Hier liegt erhebliches Potenzial brach. Emotionale Mitarbeiterbindung ist kein Nice-to-have, sondern ein harter Wettbewerbsfaktor. Sie erhöht die Produktivität und senkt Kosten, indem sie Fehlzeiten und Fluktuation reduziert“, betonte er. „Viel zu viele Beschäftigte in Deutschland arbeiten jedoch im Energiesparmodus, trotz des insgesamt positiven Urteils über ihre Arbeitsbedingungen.“
Es ist also ein Problem der Chefetage. Wer schon mal in einer Firma mit vielen Mitarbeitern, die wirklich ausgecheckt waren, gearbeitet hat, kennt das leider. Da läuft dann nicht mehr viel und Veränderungen sind unglaublich schwierig. Das führt dann auch dazu, dass es keine Veränderungen mehr gibt, und dass vor allen Dingen auch alle nötigen Veränderungen Jahre zu spät kommen. Das kann eine ganze Firma in den Ruin treiben.
Unterhaltet euch einfach mal mit Menschen über ihre Arbeit und im Zweifelsfall werden sie euch mehrere Stunden lang erzählen, was alles schiefläuft und was man wie besser machen könnte. Und das ist natürlich eine gehörige Energie und ein gehöriges Innovationspotenzial, was man als Firma heben kann. Der Mensch unten an der Maschine, der Mensch am Schreibtisch, die Außendienstler draußen wissen genau, wie die Lage ist. Und es macht absolut Sinn, dass eine Firma in der Lage ist, dieses Feedback irgendwie umzusetzen. Sei es, dass sie Prozesse anpassen, sei es, dass sie Produkte entwickeln auf Basis genau dieses Feedbacks, oder dass sie kleine Stellschrauben anpassen.
Hast du dann aber nur Mitarbeiter, die kommen, ihren Krams machen und wieder gehen, strikt nach Anweisung und eine Chefetage, die nicht auf ihre Mitarbeiter hört, dann ist das natürlich absolutes Gift. Die meisten Firmen leben eben doch von den kreativen Ideen und Vorschlägen ihrer Mitarbeiter.
Tolles Buch zum Thema: “Bin ich hier der Depp?”. Hochgradig empfehlenswert.
Edit: Autor: Martin Wehrle, Untertitel: “Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen.” Mosaik Verlag.
Tja, emotionale Bindung kann man halt nur an etwas haben, das positive Emotionen hervorruft.
Eine dysfunktionale Shitshow, geführt von mehreren Generationen BWL-Justus und ihren Stiefelleckern, von denen einer dümmer ist, als der andere, ruft bestenfalls Amusement in Form von Schadenfreude hervor, wenn mal wieder irgendwas besonders Dummes, wovor man mehrfach gewarnt hat und ignoriert wurde, mit Ansage und Anlauf in die Hose geht.
Falsch, zu wenige, Dienst nach Vorschrift ist 100% das wan man zu leisten hat. Oder zahlt der Arbeitgeber auch mal aus Langeweile extra mehr Geld einfach so?
Du hast dir aber den Arsch aufzureißen, den es gibt bestimmt andere, die das machen würden… diese Aussagen sollen doch nur Unsicherheit bei den Arbeitern schüren, damit diese Angst haben, ihren Job zu verlieren, wenn sie nicht 120% geben!
“Hallo Chef. Nur zur Info: Meine gemäß Gehalt bezahlte Arbeitsleistung ist für diesen Monat aufgebraucht. Ich arbeite ab jetzt mit begrenzter Leistung.”
“Wenn du so tust, als würdest du mich richtig bezahlen, tue ich so, als würde ich richtig arbeiten.”
Finde ich aber eigentlich alles nicht verwunderlich. Von Arbeitgeberseite kommt halt nicht selten einfach nur der allseits bekannte Obstkorb. Hatte hier mal einen Arbeitgeber, der halt so Snacks wie Snickers o.Ä. im Pausenraum aufgestellt hat, die man dann dort einzeln zu überteuerten Preisen kaufen kann und das wurde dann als Mitarbeiter-Benefit dargestellt.
Es werden auch gerne Meetings abgehalten, in denen von den Arbeitnehmern konstruktive Kritik an der Arbeit angebracht werden darf. Aber wenn man jetzt denkt, es würde sich tatsächlich etwas ändern, wird man nur enttäuscht.
Es drängt sich der Eindruck auf, als wäre alles ein Manöver, was man in der Führungskräfte-Schulung lernt um zu zeigen “Wir sehen, dass ihr unzufrieden seid.” in der Hoffnung, dass allein das gegenüber den Arbeitnehmern reicht und dass sie nicht merken, dass sich trotz des tollen Meetings absolut gar nichts verändert.
In meinem Leben habe ich einfach lauter Pfeifen erlebt, die wirklich alle “ganz toll reden” können, aber wenn man mal tiefer in die Gespräche einsteigt, sind es alles nur leere Menschenhüllen, die schnell die Karriereleiter hoch wollen. So viel zum familiären Klima. Ist doch alles nur ein Witz.
Wir hatten auch den Kühlschrank mit Getränken, die man bezahlen sollte. Und der Chef war so stolz darauf! Vom alten Chef wurde einmal im Monat eine Runde im Wirtshaus bezahlt, beim neuen hätte das Geld stattdessen die Getränke mitfinanzieren sollen. Bis es halt einfach verschwunden war.
Ich hab mal als Servicekraft für einen deutschen Mittelständler gearbeitet, der sein Sommerfest auf dem Privatgrundstück des Chefs zu veranstalten. Mit Catering für 2000 Personen und Fußballtunier - selbstverständlich für Umme. Da wurden Mitarbeitys aus Indien eingeladen.
Es gibt wahnsinnig viele Mitarbeiter in meinem Unternehmen, die nach Corona richtig Gas gegeben haben. Wir hatten mit Unterbesetzung zu kämpfen, der Markt hatte einen riesigen Aufholbedarf, viele neue Kollegys mussten eingearbeitet werden etc. etc. Diese Menschen haben unser Unternehmen gerettet und das ist der einzige Grund, weshalb wir noch nicht von der Krise betroffen sind. Ich gehöre zu diesen Kollegys. Ich bin jetzt ausgebrannt und trotz Versprechen seitens AG habe ich nem Scheißdreck dafür bekommen.
Warum sollte man da noch weiter Gas geben? Man wurde einfach ausgenutzt und am Ende ist man sogar der Buhmann, weil man nicht mehr auf dem Niveau weiter macht.
Ich gebe nen Fick auf den AG. Er soll mich meiner Leistung entsprechend entlohnen, dann bekommt er auch die entsprechende Leistung von mir.
Ich geh bis in den Jemen für mein Unternehmen
Welchen Stuss man von sich gibt nach einer Stunde Doomscrolling auf “Unternehmer” Accounts